Formel 1: Mercedes erreicht Ferrari-Rekord
251 Siege! Mercedes und Ferrari jetzt gleichauf

Mercedes zieht mit Ferrari gleich: Dank Kimi Antonellis Sieg in Madrid stehen beide Hersteller nun bei 251 Formel-1-Erfolgen, ein historischer Rekord.
Bild: Sam Bagnall/Sutton Images
Mercedes hat beim Großen Preis von Spanien in Madrid Formel-1-Geschichte geschrieben. Durch den nächsten Sieg von Kimi Antonelli ziehen die Silberpfeile in einer historischen Statistik mit Ferrari gleich.
Antonelli gewann die Premiere auf dem neuen Madring und bescherte Mercedes damit den 251. Grand-Prix-Sieg als Motorenhersteller. Exakt auf diese Zahl kommt auch Ferrari, der bisherige alleinige Rekordhalter.
Noch vor einer Woche hatte Mercedes unmittelbar hinter der Scuderia gelegen. Antonellis spektakulärer Heimsieg in Monza war der 250. Formel-1-Erfolg eines Autos mit Mercedes-Antrieb gewesen. Nun dauerte es gerade einmal ein weiteres Rennen bis zum Gleichstand.
Mercedes zieht mit Ferrari gleich
Wichtig bei der Statistik: Gezählt werden nicht ausschließlich die Siege der jeweiligen Werksteams, sondern sämtliche Grand-Prix-Erfolge mit einem Motor des Herstellers.

Mercedes zieht in der ewigen Formel-1-Bestenliste mit Ferrari gleich.
Bild: Mercedes
Deshalb stammen längst nicht alle 251 Mercedes-Siege vom heutigen Werksteam. Vor allem die langjährige und erfolgreiche Partnerschaft mit McLaren trug einen erheblichen Teil zur Bilanz der Stuttgarter bei.
Auch Ferrari verdankt immerhin einen seiner 251 Motorensiege einem anderen Rennstall. Sebastian Vettel gewann 2008 sensationell den Italien-GP in Monza für Toro Rosso, im Heck seines Autos arbeitete damals ein Ferrari-Aggregat. Damit teilen sich die beiden Hersteller nun den ersten Platz der ewigen Bestenliste.
Beim aktuellen Saisonverlauf dürfte Mercedes den Rekord nach den kommenden Rennen alleine innehalten. Die letzten fünf Grands Prix gewannen Mercedes-motorisierte Teams, Antonelli drei mit Mercedes, Norris die anderen beiden WM-Läufe für McLaren. Ferrari gelang hingegen in den vergangenen vier Rennen nicht mal ein Podestplatz.
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