Red-Bull-Pilot Sergio Perez hat sich im Abschlusstraining beim Grand Prix in Miami die Bestzeit gesichert. Der Mexikaner verwies am Samstag in den letzten Runden vor der Qualifikation WM-Spitzenreiter Charles Leclerc im Ferrari auf den zweiten Platz. Dritter wurde Weltmeister Max Verstappen im zweiten Red Bull.
Stark präsentierte sich das deutsche Duo. Sebastian Vettel belegte im Aston Martin den fünften Rang, Haas-Pilot Mick Schumacher wurde ganz knapp dahinter Sechster und war damit auch schneller als sein Teamkollege Kevin Magnussen auf Platz acht.
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Die neue Strecke rund ums Hard Rock-Stadium macht es den Rennfahrern sichtlich schwer. Nach einem Unfalls von Esteban Ocon wurde das Training für mehrere Minuten unterbrochen. Der Franzose krachte mit seinem Alpine seitwärts in die Bande. Auch Weltmeister Verstappen konnte kurz vor Schluss nach einem Fahrfehler gerade noch rechtzeitig bremsen und einen Crash vermeiden. Das Qualifying beginnt um 22 Uhr deutscher Zeit – ohne Geschmeide, Uhren und mit feuerfester Unterwäsche.
Schmuck und private Unterhosen haben ab sofort im Cockpit nichts mehr verloren.

Hintergrund: Trotz heftiger Gegenwehr besonders von Lewis Hamilton und Sebastian Vettel bleibt Rennleiter Niels Wittich hart. Schmuck und private Unterhosen haben ab sofort im Cockpit nichts mehr verloren. Den Piloten bleibt noch eine Übergangszeit von zwei Rennen, um festgetackerte Piercings zu entfernen. Alle anderen Schmuckstücke hat auch Lewis Hamilton vorm dritten freien Training abgelegt.
Zuvor hatte er sich noch heftig gegen die verschärften Vorgaben gewehrt und sie als „sehr, sehr dumm“ bezeichnet. Wittich dagegen hatte Stichproben vorm Start und Strafen angekündigt. Das Schmuckverbot ist schon länger Teil des Regelwerks, wird aber erst jetzt streng verfolgt. Aus Sicherheitsgründen, wie die Rennleitung betont.
Sebastian Vettel hatte sich indes auf die Seite des verärgerten Hamilton geschlagen. „Wir sind alt genug, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen – im und außerhalb des Autos“, hatte der 34-Jährige betont. Als Zeichen des Protests lief der Hesse am Freitag mit grauen Boxershorts durch die Boxengasse, die er über seinen grünen Rennoverall gezogen hatte. Aston Martin-Ausstatter Alpine Stars dürfte über die kostenfreie Puma-Unterhosenwerbung nicht besonders begeistert gewesen sein. Vettel winkt ab: „Das war ja mehr ein Gag. Die ganze Diskussion ist so bescheuert.“
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TV-Experte Ralf Schumacher widerspricht: „Es ist ein bisschen albern und es erinnert mich an Kindergarten.“ Schumi II verweist auf die Vorbildfunktion von Weltmeistern wie Vettel und Hamilton. Es sei schade, „dass so erfahrene Leute, die schon so viele Unfälle gesehen haben, sich in der Art und Weise darüber lustig machen. Sebastian und Lewis werden sich da die Zähne ausbeißen, weil sie einfach unrecht haben.“
Die Bußgelder jedenfalls sind nicht ohne: Das erste Vergehen soll mit 50 000 Euro Geldstrafe geahndet werden, das zweite mit 125 000 Euro. Beim dritten Mal kostet es 250 000 Euro sowie mehrere WM-Punkte.

Formel 1 Grand Prix von Miami
3. Freies Training

1. Sergio Perez (Mexiko) – Red Bull 1:30,304 Min.
2. Charles Leclerc (Monaco) – Ferrari +0,194 Sek.
3. Max Verstappen (Niederlande) – Red Bull +0,345
4. Fernando Alonso (Spanien) – Alpine +0,732
5. Sebastian Vettel (Heppenheim) – Aston Martin +0,745
6. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) – Haas +0,746
7. Carlos Sainz Jr. (Spanien) – Ferrari +0,868
8. Kevin Magnussen (Dänemark) – Haas +0,923
9. Alexander Albon (Thailand) – Williams +1,197
10. Lando Norris (Großbritannien) – McLaren +1,290
11. Yuki Tsunoda (Japan) – Alpha Tauri +1,355
12. Lance Stroll (Kanada) – Aston Martin +1,361
13. Daniel Ricciardo (Australien) – McLaren +1,424
14. Valtteri Bottas (Finnland) – Alfa Romeo +1,581
15. Lewis Hamilton (Großbritannien) – Mercedes +1,586
16. Pierre Gasly (Frankreich) – Alpha Tauri +1,597
17. George Russell (Großbritannien) – Mercedes +1,620
18. Zhou Guanyu (China) – Alfa Romeo +1,747
19. Nicholas Latifi (Kanada) – Williams +2,072
20. Esteban Ocon (Frankreich) – Alpine – (4. Rd.)

Formel 1 im TV

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