Eine Pole-Position für die Geschichtsbücher: Charles Leclerc sichert sich den ersten Startplatz beim Premieren-Grand-Prix in Miami. Der Ferrari-Star ist 0,190 Sekunden schneller als sein Teamkollege Carlos Sainz. Für Ferrari ist es die erste rein rote Startreihe eins seit Mexiko 2019.
Weltmeister Max Verstappen wird nach einem Fahrfehler vor Kurve sieben mit 0,195 Sekunden Rückstand Dritter vor dem zweiten Red Bull von Sergio Perez.
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Leclerc freut sich über seine Leistung vor größtenteils vollen Tribünen: „Es ist schön zu sehen, wie der Sport in den letzten Jahren hier in den USA gewachsen ist. Das motiviert uns.“ Zum Duell mit Red Bull sagt er: „Wir sind schnell in den Kurven, sie sind schnell auf den Geraden, hoffentlich sind wir auch morgen vorne. Ich habe im letzten Rennen einen Fehler gemacht und will das wieder gutmachen.“
Verstappen macht Probleme in den Trainings und zu wenig Übungsrunden für Rang drei verantwortlich: „Hier zu stehen ist eine Überraschung, denn es ist nicht so leicht, bei so wenig Fahrzeit diese Strecke zu lernen“, räumt er ein.
Verstappen musste sich im Qualifying zum Miami-GP beiden Ferraris geschlagen geben.

Sein Teamchef Christian Horner erklärt: „Wir haben ein gutes Rennauto und ein ziemlich anderes Auto als Ferrari. Sie haben mehr Downforce, sind deshalb besser in den Kurven. Aber wir sind auf den Geraden viel schneller und auch das DRS ist hier ziemlich mächtig. Es gibt also einige Gelegenheiten.“ Sky-Experte Ralf Schumacher glaubt, dass Ferrari bei den hohen Temperaturen außerdem mehr Probleme mit dem Reifenverschleiß haben wird als Red Bull.
Die dritte Startreihe teilen sich Ex-Mercedes-Pilot Valtteri Bottas (Alfa Romeo) und Lewis Hamilton, der seinen Teamkollegen George Russell (Platz zwölf) diesmal wieder schlagen kann. Trotz eines neuen Heckflügels beträgt sein Rückstand auf die Spitze immer noch 0,8 Sekunden.
Stark auch: die beiden Alpha Tauri von Pierre Gasly und Yuki Tsunoda auf den Rängen sieben und neun.
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Sebastian Vettel landet nach einem Fehler in der engen Schikane hinter seinem Aston Martin-Teamkollegen Lance Stroll (Platz zehn) nur auf Rang 13. „Ich hatte eine kleine Ecke drin, die hat genau das fehlende Zehntel gekostet“, ärgert er sich. „Ich bin da ein bisschen zu viel Risiko gegangen.“
Kleiner Lichtblick dagegen für Mick Schumacher: Der Haas-Pilot startet zwar nur von Platz 15, hat es im Gegensatz zu Kevin Magnussen auf Platz 16 aber in die zweite Qualifyingrunde geschafft und seinen Teamkollegen zum zweiten Mal in fünf GPs geschlagen. Trotzdem ist er nicht zufrieden: „Wir haben uns in Q2 nicht gesteigert, deshalb besteht Verbesserungsbedarf.“

Grand Prix von Miami
Qualifying

1. Charles Leclerc (Monaco) - Ferrari 1:28,796 Min.
2. Carlos Sainz Jr. (Spanien) - Ferrari +0,190 Sek.
3. Max Verstappen (Niederlande) - Red Bull +0,195
4. Sergio Perez (Mexiko) - Red Bull +0,240
5. Valtteri Bottas (Finnland) - Alfa Romeo +0,679
6. Lewis Hamilton (Großbritannien) - Mercedes +0,829
7. Pierre Gasly (Frankreich) - Alpha Tauri +0,894
8. Lando Norris (Großbritannien) - McLaren +0,954
9. Yuki Tsunoda (Japan) - Alpha Tauri +1,136
10. Lance Stroll (Kanada) - Aston Martin +1,880
11. Fernando Alonso (Spanien) - Alpine 1:30,160
12. George Russell (Großbritannien) - Mercedes 1:30,173
13. Sebastian Vettel (Heppenheim) - Aston Martin 1:30,214
14. Daniel Ricciardo (Australien) - McLaren 1:30,310
15. Mick Schumacher (Gland/Schweiz) - Haas 1:30,423
16. Kevin Magnussen (Dänemark) - Haas 1:30,975
17. Zhou Guanyu (China) - Alfa Romeo 1:31,020
18. Alexander Albon (Thailand) - Williams 1:31,266
19. Nicholas Latifi (Kanada) - Williams 1:31,325
20. Esteban Ocon (Frankreich) - Alpine -

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Von

Bianca Garloff