Am 25. August jährt sich das Formel-1-Debüt von Michael Schumacher beim Belgien-GP 1991 zum 30. Mal. Seine folgende Rekordkarriere brauchte die Dominanz von Mercedes und Lewis Hamilton, um ihresgleichen zu suchen.
Was ist aus den Beteiligten geworden? Michael Schumacher erholt sich seit 2013 von einem schweren Skiunfall. Sein Sohn Mick Schumacher fährt seit diesem Jahr selbst in der Formel 1 – für den Haas-Rennstall. Das Jordan-Team hat inzwischen vier Mal den Besitzer gewechselt, ist aber 2021 noch immer dabei – als Aston Martin, mit Sebastian Vettel und Lance Stroll als Fahrer.
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Und Schumis Jordan-Ford 191 von 1991? Der steht jetzt zum Verkauf. Für geschätzte 1,5 Millionen Euro soll der britische Rennwagenhändler James Hanson (Speedmasters Cars) einen neuen Besitzer des Autos suchen.
Der Jordan-Ford 191 steht zum Verkauf
Genau genommen handelt es sich um das sechste von sieben gebauten Chassis. Michael Schumacher absolvierte damit das Qualifying, in dem er sich sensationell für Startplatz sieben qualifizierte. Im Rennen wechselte er wieder in sein eigentliches Chassis #5, das im Qualifying wegen eines Kühlwasserlecks nicht einsatzbereit war – und im Rennen nach wenigen hundert Metern wieder kaputt ging (Kupplungsschaden).
Jordan-Chef Eddie Jordan verkaufte das Auto zunächst an Jean Blaton, ein Rennwagen-Liebhaber, der selbst Rennen fuhr. 1963 beendete er die 24 Stunden von Le Mans in einem Ferrari 250 GTO auf Rang zwei.
Blaton war ein Patriot: In Le Mans fuhr er damals für das belgische Nationalteam gemeinsam mit Landsmann Gérard Langlois van Ophem. Der Jordan 191 hatte für Blaton eine emotionale Bedeutung, weil damit auch Landsmann Bertrand Gachot unterwegs war. Zur Erinnerung: Gachot musste nach einem Zwischenfall mit einem Londoner Taxifahrer vorrübergehend ins Gefängnis, weshalb Schumacher überhaupt erst zum Debüt kam.

Einsätze in der Boss-GP

2005 verkaufte Blaton den Jordan. Neuer Besitzer war nun der französische Geschäftsmann Didier Sirgue, der das Auto wieder auf die Rennstrecke brachte. Von 2011 bis 2015 fuhr er damit in der Boss-GP-Meisterschaft, in der unter anderem alte Formel-1-Autos zum Einsatz kommen. 2015 tauschte Sirgue den Jordan 191 gegen einen 20 Jahre jüngeren Williams FW33.
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Nun soll der Jordan-Ford 191 einen neuen Besitzer finden – und damit ein Stück Schumi-Geschichte.

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