Das war die richtige Antwort auf die Schelte durch seinen Teamchef Günther Steiner: Mick Schumacher (23) wiederholt beim Großen Preis von Ungarn nahe Budapest sein bisher bestes Ergebnis aus dem Rennen in Baku auf Rang 13.
Dabei liegt er nach dem Chaos-Start zwischenzeitlich sogar auf Rang zehn. „Ich habe natürlich den besten Ausblick gehabt und war nicht mittendrin“, räumt er ein. „Wir als Team haben einen echt guten Job gemacht und die richtigen Entscheidungen getroffen. Nach der roten Flagge waren wir auf Platz zehn. Und ich denke, dass hat dem Team ein breites Lächeln gegeben.“
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Vor allem, weil Schumacher junior dank diverser Duelle mit den Top-Stars der Szene lange im TV zu sehen ist. Mit Red Bull-Star Max Verstappen liefert er sich ein kurvenlanges Kopf-an-Kopf-Duell – ohne Angst vor den (anderen) großen Namen. Hamilton, Ricciardo und Co. – alle müssen erst am Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher vorbei.
Schumi jr: „Mir hat es extrem viel Spaß gemacht. Aber es hat mir auch sehr viel gebracht. Ich habe einfach immens viel dazu gelernt, auch mit diesen Top-Fahrern zu kämpfen. Max war ja leider hinter mir, aber positiv für mich, weil ich mit ihm kämpfen und dadurch üben konnte.“
Mick Schumacher vor Max Verstappen in Ungarn
Dabei nimmt der Haas-Pilot sogar eine Berührung mit dem WM-Leader in Kauf und erklärt abgebrüht: „In dem Fall war ich vorne und ich konnte meine Renn-Linie nutzen. Beide sind durchgekommen, also alles okay.“
Lob gibt‘s deshalb auch mal wieder vom Teamchef: „Das Gute war, dass Mick um alles kämpfte, was da war, und Giovinazzi hinter sich hielt“, so der Südtiroler. „Das war sicherlich ist es eine gute Lektion für ihn, damit er im nächsten Jahr – wenn das Auto schneller ist – mit den Jungs kämpfen kann.“
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Weniger zufrieden ist Steiner mit der Punkte-Ausbeute. Nicholas Latifi und George Russell holen auf den Plätzen acht und neun wichtige Punkte für Williams, während Haas weiter leer ausgeht. Was auch daran liegt, dass Schumachers Teamkollege Nikita Mazepin von Alfa-Pilot Antonio Giovinazzi bei einer Kollision in der Boxengasse aus dem Rennen genommen wird.
So schnell kann’s gehen: Am Samstag war Mick Schumacher noch der Buh-Mann. Am Sonntag ist er Haas‘ Held.

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