Vor der Saison hatte sich Sebastian Vettel (34) noch auf künftige Duelle mit seinem Freund und Landsmann Mick Schumacher (23) gefreut. Dass er dabei allerdings den Kürzeren ziehen würde, war in der Kalkulation des Hessen nicht unbedingt eingeplant.
Im Sprintrennen zum GP der Emilia Romagna in Imola allerdings war es so weit. Der Aston Martin-Star wurde von Startplatz neun auf 13 durchgereicht – und unter anderem von Mick Schumacher aufgeschnupft.
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Vettel: „Wir hatten Mühe, das Tempo der anderen zu halten. Zum Schluss des Sprints fingen die Reifen an zu körnen. Mehr war an diesem Tag nicht drin. Im Grand Prix wird das anders, da dürfte der weichste Pirelli nicht die erste Wahl sein.“
Schumacher junior setzte schon im Sprint am Samstag auf eine alternative Gummi-Wahl. „Mick war auf dem mittelharten Pirelli unterwegs, seine Reifen litten nicht so wie unsere weiche Mischung“, berichtet Vettel. „Eine Weile konnte ich ihn hinter mir halten, aber letztlich war er einfach schneller. Aber es hat Spaß gemacht, mit ihm Rad an Rad zu fahren.“
Sebastian Vettel und Mick Schumacher nach ihrem Duell im Sprint von Imola.

Findet auch Schumacher, der am Ende zwei Plätze hinter Teamkollege Kevin Magnussen auf Rang zehn landet: „Sebastian hat den ein oder anderen Trick rausgeholt und mich so zunächst noch hinter sich halten können. Ich habe aber wieder viel gelernt dabei.“
Der nächste Schritt für Mick Schumacher auf dem Weg zum ersten WM-Punkt in der Formel 1, die nächste Enttäuschung für Vettel.
Trotzdem will sein Teamchef Mike Krack den Heppenheimer auch über 2022 hinaus halten. „Wenn du einen Fahrer wie Sebastian Vettel hast, und wenn du ihm ein Auto geben kannst, das ihn motiviert, dann wärst du dumm, wenn du nicht versuchst, ihn zu halten“, sagt der Luxemburger.
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Vettel hatte am Freitag einen Verbleib erneut von der Leistungsfähigkeit seines grünen Renners abhängig gemacht. Sein Kontrakt läuft Ende der Saison aus. Krack zeigt iderweil Verständnis für Vettels Äußerungen. Der Heppenheimer sei „kein Fahrer, der um Platz 18 kämpfen will“. Es sei die Aufgabe von Aston Martin, ihm ein Auto zu geben, mit dem er seine Ziele erreichen könne.
Ob das schon in Imola soweit ist, bleibt fraglich. Vettels Teamkollege Lance Stroll landete auf Rang 18.

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Von

Frederik Hackbarth