Formel 1: Monaco-Krimi im Qualifying
Winzige 43 Tausendstel entscheiden über die Pole

Mercedes-Star Kimi Antonelli hat sich in einem dramatischen Qualifying seine erste Pole Position im Fürstentum gesichert.
Bild: Sam Bagnall/Sutton Images
Kimi Antonelli hat sich in einem spektakulären Qualifying zum Großen Preis von Monaco seine erste Pole Position im Fürstentum gesichert. Der Mercedes-Pilot setzte sich dabei mit gerade einmal 0,043 Sekunden Vorsprung gegen Max Verstappen durch. Ein echter Thriller um den besten Startplatz auf dem berühmtesten Stadtkurs der Welt.
„Das war eine der Runden, die man wohl als magisch bezeichnet“, sagte Antonelli nach seiner Pole-Runde. „Im ersten Versuch lagen wir nur eine Tausendstel auseinander. Das ist wahrscheinlich das intensivste Qualifying des Jahres hier. Da muss man sich richtig reinhängen, denn die Mauer kommt immer näher. Ich habe einfach Spaß am Rennfahren.“

Max Verstappen muss sich hauchdünn geschlagen geben.
Bild: Red Bull Content Pool
Hinter Antonelli und Verstappen sicherte sich Lewis Hamilton (Ferrari) Rang drei. Sein Teamkollege Charles Leclerc musste sich bei seinem Heimrennen mit Platz vier begnügen. Der Monegasse touchierte auf seiner letzten schnellen Runde am Ausgang der Rascasse-Kurve leicht die Leitplanke und ließ damit wertvolle Zeit liegen.
Hadjar glänzt, Russell bleibt hinter den Erwartungen
Für eine der Überraschungen des Tages sorgte Isack Hadjar. Der Red-Bull-Pilot fuhr nach seinem Unfall im Freitagstraining auf einen starken fünften Platz. Weniger zufrieden dürfte dagegen George Russell sein. Der Mercedes-Fahrer verlor fast vier Zehntelsekunden auf Teamkollege Antonelli und musste sich mit Rang sechs zufriedengeben.
Enttäuschung für Audi
Für Audi endete das Qualifying ernüchternd. Nico Hülkenberg schied als 13. bereits vor dem Finale aus, nachdem die Ingolstädter in allen drei Trainingssitzungen noch den Sprung in die Top Ten geschafft hatten.

Für Nico Hülkenberg reicht es nur zu Platz 13.
Bild: Audi
Noch bitterer verlief der Nachmittag für Gabriel Bortoleto. Der Brasilianer beschädigte in Q1 nach einem Kontakt mit der Leitplanke im Bereich Schwimmbad sein linkes Vorderrad und konnte anschließend nicht mehr in den Kampf um die Top Ten eingreifen. Für ihn bleibt nur Startplatz 16.
Am Ende des Feldes fand sich erneut Aston Martin wieder. Immerhin baute Fernando Alonso seine beeindruckende Qualifying-Bilanz gegen Teamkollege Lance Stroll auf mittlerweile 42:0 aus.
Formel 1 Monaco Grand Prix: Qualifying
Position | Fahrer | Team | Zeit | Abstand |
|---|---|---|---|---|
1 | A. Antonelli | Mercedes | 01:12.051 | |
2 | M. Verstappen | Red Bull | 01:12.094 | 00:00.043 |
3 | L. Hamilton | Ferrari | 01:12.279 | 00:00.228 |
4 | C. Leclerc | Ferrari | 01:12.351 | 00:00.300 |
5 | I. Hadjar | Red Bull | 01:12.434 | 00:00.383 |
6 | G. Russell | Mercedes | 01:12.445 | 00:00.394 |
7 | O. Piastri | McLaren | 01:12.624 | 00:00.573 |
8 | L. Norris | McLaren | 01:12.765 | 00:00.714 |
9 | P. Gasly | Alpine | 01:13.226 | 00:01.175 |
10 | L. Lawson | Racing Bulls | 01:13.412 | 00:01.361 |
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