Formel 1: Schockmoment bei Antonellis Madrid-Sieg
Beinahe-Drama in Madrid! Streckenposten läuft vor Antonellis Mercedes

Kimi Antonelli gewinnt die Formel-1-Premiere in Madrid, doch auf dem Weg zu seinem achten Saisonsieg erlebt der Mercedes-Star einen heftigen Schreckmoment.
Bild: Mark Thompson/Getty Images
Was für eine Schrecksekunde beim ersten Formel-1-Rennen auf dem neuen Madring! Kimi Antonelli rast mit seinem Mercedes durch die Schikane und plötzlich läuft nur wenige Meter vor ihm ein Streckenposten über die Fahrbahn.
Glück im Unglück: Der spätere Sieger kann den Marshall passieren, ohne dass etwas passiert. Doch die Bilder lassen einen zusammenzucken.
Auslöser der Situation ist Lance Stroll. Der Aston-Martin-Pilot stellt seinen Wagen in Runde 15 ab, die Rennleitung ruft daraufhin das Virtual Safety Car aus. Gleichzeitig soll die Neutralisierung genutzt werden, um Trümmerteile einer früheren Kollision von der Strecke zu räumen. Und genau dabei wird es brenzlig.
Marshall ist noch auf der Strecke, als Antonelli kommt
Im Bereich der Kurven fünf bis sieben läuft ein Streckenposten auf die Fahrbahn. Als sich Antonelli nähert, befindet sich der Marshall noch unmittelbar neben der Fahrlinie. Der Streckenposten schafft es rechtzeitig zur Seite, Antonelli fährt mit geringem Abstand vorbei.
Immerhin: Wegen des Virtual Safety Cars ist der Mercedes zu diesem Zeitpunkt deutlich langsamer unterwegs als unter Rennbedingungen. Trotzdem bleibt eine Frage: Wie kann ein Streckenposten noch auf der Fahrbahn sein, während sich ein Formel-1-Auto nähert?
Sky-Experte Ralf Schumacher wird deutlich: „Das ist ein absolutes Versagen der Rennleitung.“ Die FIA hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert.
Schon wieder ein gefährlicher Marshall-Moment
Besonders pikant: Es ist nicht der erste Zwischenfall dieser Art. Beim Mexiko-GP 2025 traf Liam Lawson ebenfalls auf einen Streckenposten, der sich zum Einsammeln von Trümmerteilen auf der Fahrbahn befand. Auch in Las Vegas kam es später zu einer kritischen Situation mit Marshalls in Streckennähe.
In Madrid geht zum Glück alles gut. Der Streckenposten bleibt unverletzt und Antonelli lässt sich von der Schrecksekunde nicht aus dem Rhythmus bringen.
Der 20-Jährige profitiert anschließend vom Virtual Safety Car und McLarens Pech beim Boxenstopp von Lando Norris. Nach 57 Runden gewinnt Antonelli 4,352 Sekunden vor Max Verstappen, Norris wird Dritter. Es ist bereits Antonellis achter Saisonsieg. In der WM baut der Mercedes-Star seine Führung auf 81 Punkte aus.
Doch für ein paar Sekunden ist in Madrid selbst der Sieg völlig nebensächlich.
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