Er kann wieder lachen. Mick Schumacher (22) hat das Horror-Wochenende von Monaco offenbar gut verdaut. Im Vorfeld des Großen Preises von Aserbaidschan am kommenden Sonntag hat er jedenfalls seinen Humor wiedergefunden – trotz zweier Unfälle beim vergangenen Rennen in Monaco, einem Technikproblem im Rennen und einem Überholverbot gegen Teamkollege Nikita Mazepin in den letzten Runden.
Das Entschuldigungsbierchen für die Reparaturen „müssen wir auf Spielberg verschieben“, gibt Schumacher junior mit einem Augenzwinkern zu. „Als ich nach all den Interviews zurück in die Box kam, waren meine Mechaniker fast schon alle weg.“ 
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Fest steht: An diesem Wochenende erwarten Mick Schumacher in Aserbaidschan erneut haarige Ecken und Mauern in der Altstadt von Baku. Der schon traditionelle Randstein an der engsten Stelle des Kurses soll entfernt werden. „Dann ist die Mauer das Limit“, grinst er. „So eng an den Gebäuden vorbeizufahren macht die Strecke sehr besonders.“ Doch gleichzeitig dominieren auch mehrere lange Geraden den Stadtkurs am Kaspischen Meer. Läuft der Haas-Pilot mit dem etwas schwächeren Ferrari-Aggregat im Heck da Gefahr, von der Konkurrenz aufgefressen zu werden?
Mick Schumacher kommt aus dem gefühlten Horror-Wochenende gestärkt nach Baku.
„Vielleicht fresse ich ja auch die anderen auf“, lautet Schumachers nächste kecke Antwort. Genauso erfrischend bewertet er auch sein Überholmanöver gegen Teamkollege Mazepin zu Beginn des Rennens in Monaco: „Man hat mir gesagt, ich soll das Unmögliche möglich machen, und das habe ich getan.“
Es scheint, als käme der Deutsche aus dem Crash-Wochenende in Monte Carlo mit der Erfahrung des ersten richtigen Tiefschlags seiner noch jungen Karriere gestärkt nach Baku.
Sein Teamchef Günther Steiner ist da zurückhaltender. „Beide (Fahrer; d. Red.) sind hier schon einmal unterwegs gewesen (in der Formel 2; d. Red.) und es ist ganz offensichtlich eine knifflige Piste“, so der Südtiroler. „Wir hegen keine zu großen Erwartungen. Es geht für unsere beiden Fahrer in erster Linie darum, Erfahrung zu sammeln und alle Kniffe der Strecke für die Zukunft zu lernen.“
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Steiner erwartet keine Wunder. „Unsere Performance wird sich nicht so stark von jener in Monte Carlo unterscheiden.“ Da kamen beide Autos am Ende des Feldes ins Ziel.

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Von

Bianca Garloff