Bitter für Sebastian Vettel: Wie schon vor einer Woche in Mexiko legt der Aston-Martin-Star beim Brasilien GP einen starken Start hin. Doch diesmal verhilft das Vettel nicht zu einem Punkteresultat, am Ende geht der Deutsche als Elfter mit leeren Händen nach Hause.
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Dabei ist Vettel nach der ersten Runde sogar schon Sechster. Gegen den von hinten mit Mega-Pace heranstürmenden Lewis Hamilton ist der Heppenheimer in Runde zwei zwar chancenlos, danach kann er sich aber erstmal im oberen Drittel des Klassements halten. Mit nachlassenden Reifen muss Vettel erst kurz vorm Boxenstopp dann auch die Schnelleren Pierre Gasly und Daniel Ricciardo ziehen lassen.
Sebastian Vettel reist ohne Punkte aus Sao Paulo ab
Anschließend verhagelt das virtuelle Safety-Car Vettels Rennen: "Wir haben kurz davor gestoppt, deswegen hat es uns im Vergleich Zeit gekostet. Esteban (Ocon; d. Red.) hat es geholfen, die Position umsonst zu bekommen und Fernando (Alonso; d. Red.) auch. Dadurch musste ich dann mit Leuten kämpfen, gegen die ich das eigentlich nicht hätte sollen", ärgert sich der Deutsche.
"Ohne das Safety-Car zu dem Zeitpunkt wäre es ein anderes Rennen gewesen", glaubt Vettel. "Sonst hätten wir wahrscheinlich ein oder zwei Punkte geholt und zumindest den Alpines etwas mehr Druck machen können."
Im direkten Duell mit Ex-Rivale Fernando Alonso zieht Vettel diesmal den Kürzeren. 2012 war der Deutsche im Duell mit dem Spanier an Ort und Stelle in Interlagos noch Weltmeister in einem dramatischen WM-Finale geworden. Kurios: Auch dieses Jahr kämpfen die beiden noch um einen Titel: Mit 112 Überholmanövern hat Vettel bisher die zweitmeisten der Saison, nur Alpine-Star Alonso hat noch zwei mehr.
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Ansonsten sieht Vettels F1-Welt Anno 2021 bei Aston Martin aber deutlich trister aus. "Am Ende waren wir heute dann auch einfach nicht schnell genug, da hat alles nichts geholfen. Es ist ein bisschen schade", sagt Vettel und erklärt: "Wir haben es dann mit der Zwei-Stopp-Strategie probiert und in den letzten Runden auch noch auf Lando (Norris, d. Red.) und den Platz in den Punkten aufgeholt. Aber es hat knapp nicht gereicht."

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Von

Frederik Hackbarth