So wirklich glauben wollte es Sebastian Vettel (34) im ersten Augenblick nicht: "Was? Oh Mann!", funkt der Deutsche, nachdem ihm sein Renningenieur Platz 17 und das damit verbundene Aus schon im ersten Qualifying-Abschnitt zum Saudi-Arabien GP mitteilt.
"Ich dachte, es war eine ganz vernünftige Runde und vielleicht gut genug, um weiterzukommen. Das war aber nicht der Fall, deshalb war ich etwas überrascht", erklärt Vettel seine erste Reaktion. "Schade, aber wir sind hier einfach nicht schnell genug. Es tut weh, aber wenn man sich als 17. qualifiziert, obwohl eigentlich alles glatt lief, gibt es normalerweise einen Grund: Offensichtlich ist die Strecke nicht für uns gemacht. Wir haben hier viel mehr Probleme als auf anderen Kursen. Es gibt viele Geraden und schnelle Kurven, da verlieren wir einfach Zeit."
Sky Ticket
Sky Ticket

Sky Ticket SuperSport Offer bis zum Rennstart in Abu Dhabi sichern!

Nur bis zum 12.12.2021, 14:00 Uhr: 50% Rabatt auf das Sky Supersport Ticket. 14,99 EUR anstatt 29,99 EUR im ersten Monat.


Kleines Trostpflaster: Immerhin schlägt der Heppenheimer Aston-Martin-Teamkollege Lance Stroll, der eine Position hinter ihm landet. Im Teamduell erhöht er damit auf 14:7.
Ein Grund für die Aston-Martin-Misere sind laut Vettel die Reifen: "Wir haben uns schwer getan, sie ins Temperaturfenster zu bekommen. Zwar hat es sich heute bisschen besser angefühlt als gestern Abend, aber wir sind immer noch weit weg und wenn man ehrlich ist, hatte es sich schon angekündigt."
Vettel scheidet in Saudi-Arabien schon im ersten Qualifying-Abschnitt aus.
Was dem Heppenheimer beim Vorbereiten der Reifen auch nicht hilft: "Vor Beginn meiner letzten Runde war Stau in der letzten Kurve, deswegen war es ein bisschen chaotisch aus der letzten Ecke raus und der Anfang der Runde dann schon mal nicht perfekt, weil die Reifen nicht auf Temperatur waren."
Über das Verhalten einiger Kollegen im dichten Qualifying-Verkehr kann er nur müde lachen: "Es war ein Albtraum, aber halt auch das ganz normale Chaos. Wir können da noch so oft drüber reden, aber wenn es dann sowieso alle wieder anders machen, bringt das nichts: Es gibt immer ein zwei, die sich in der Schlange vordrängeln und dann wird jeder nervös. Diesmal haben es die beiden Alpines versaut und sind nicht in der Reihe geblieben. Es ist immer das Gleiche und wird sich auch nie ändern, solange jeder denkt, er hat Vorfahrt."
Seine Runde kann Vettel nach dem schlechten Beginn nicht mehr retten. "Es ist aber auch egal, wir hätten heute keinen Blumentopf gewinnen können", winkt er angesichts der Pace seines Aston Martin ab.
Für das Rennen am Sonntag hofft Vettel nun auf Action: "Entweder es passiert gar nix und wird langweilig oder es passiert sehr viel und wird ereignisreich. Wenn sehr viel passiert, hoffe ich, dass wir profitieren können, denn im Renntrimm sind wird üblicherweise etwas näher dran."
Sky Q
Sky Q

Mit Sky Q die komplette Formel 1 Saison live und exklusiv

Alle Rennen ohne Werbeunterbrechungen mit Sky Q Sport


Überholen hält der Deutsche trotz des engen Kurses nicht für Unmöglich: "Kurve eins ist wahrscheinlich die beste Möglichkeit, aber dafür muss man gut eine Sekunde schneller sein." Nach Aston Martins Quali-Blamage am Samstag ein eher unwahrscheinliches Szenario.

Formel 1 im TV

2021 läuft die Formel 1 bei Sky. Der Sender richtet für die neue Ära eigens einen TV-Sender ein: Sky Formel 1. Hier gibt es 24 Stunden am Tag Motorsport. Alle Trainingssitzungen, alle Qualifyings, alle Rennen immer live und ohne Werbeunterbrechung. Dazu überträgt Sky auch die Rahmenrennen Formel 2, Formel 3 und den Porsche Supercup. Auf dem Programm stehen zudem historische Rennen und Sondersendungen. Mehr Infos dazu finden Sie HIER

Von

Frederik Hackbarth