Formel 1: Sebastian Vettel, Aston Martin
So baut Rallye-Legende Röhrl Vettel auf

Rallye-Weltmeister Walter Röhrl macht sich bei Facebook und ABMS für Sebastian Vettel stark
Bild: Picture Alliance
Sebastian Vettel (33) macht gerade keine einfache Zeit durch. Nach dem enttäuschenden Saisonauftakt-Rennen in Bahrain mit seinem neuen Aston Martin-Team sah er sich heftiger Kritik ausgesetzt. Dabei ging es weniger um seinen 15. Platz. Die Kollision mit Alpine-Fahrer Esteban Ocon war der Anlass, dass besonders ehemalige Formel-1-Piloten wie Damon Hill die verbale Peitsche gegen den viermaligen Weltmeister auspackten.
Er sollte vielleicht mal zum Esoteriker gehen, meinte der Weltmeister von 1996 ironisch. Allein: Für den bekennenden Vettel-Fan Walter Röhrl (74) war damit die Toleranzgrenze überschritten. Die ansonsten eher medienscheue Rennsportlegende aus Bayern postete auf seinem Facebook-Account am Ostersonntag einen flammenden Beitrag pro Vettel.
Anlass war seine erste Begegnung mit Vettel beim GP von Australien 2011. "Der junge Heppenheimer Bub und Ausnahmetalent würde sich ein Treffen mit mir wünschen“, schrieb der zweifache Rallyeweltmeister aus Regensburg, den nicht nur Ex-Rennfahrer wie Christian Danner als „besten Autofahrer aller Zeiten“ bezeichnen. Im Fahrerlager von Melbourne kam es zum Treffen – organisiert vom Ralf Bach. Röhrl: „Sebastian freute sich sehr und wir hatten Gelegenheit, sowohl vor als auch nach dem Rennen ein wenig zu plaudern. Natürlich gewann er in Australien. Auch ich habe mich sehr gefreut diesen jungen, zielstrebigen und ausnahmetalentierten Fahrer und Menschen zu treffen. Mir war er sofort sympathisch, vor allem, weil er bescheiden, bodenständig und leidenschaftlich ist.“

Walter Röhrl, Bianca Garloff, Ralf Bach und Sebastian Vettel (von links) in Melbourne 2011
Bild: Picture Alliance
Bei ABMS legt die Rennsportikone noch mal nach: „Ein solches Talent hat das Fahren nicht verlernt. Es muss sowohl bei Ferrari als auch jetzt bei Aston Martin Gründe geben, warum es nicht so lief. Sebastian hat das Fahren hundertprozentig nicht verlernt. Ich sehe das Team in der Pflicht ihm zu helfen. Mit dem richtigen Material kann er immer noch Rennen und Titel gewinnen. Da gibt es keine Zweifel. Seine Kritiker sollten sich diesem bewusst sein.“
Allein: Vettel war sehr stolz, als er von der Reaktion seines Idols hörte. „Die Begegnung mit Walter Röhrl ist eine extrem schöne Erinnerung“, so der Heppenheimer zu ABMS
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