Formel 1: Tost über die Schumis
"Mick ist da wie Michael"

Alpha Tauri-Teamchef Franz Tost sieht eine große Parallele zwischen Michael Schumacher, seinem Sohn Mick und Sebastian Vettel
Bild: Ferrari
Die Vorschusslorbeeren sind genauso groß wie das Interesse: Mick Schumacher (21/Haas) ist neben Sebastian Vettel (33/Aston Martin) aus deutscher Sicht schon jetzt DAS Highlight der bevorstehenden Formel-1-Saison 2021.
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Genau 30 Jahre nach dem Debüt seines Vaters Michael in der Königsklasse wird nun also auch Schumacher junior am 28. März in Bahrain seine ersten Rennkilometer unter die Räder nehmen. Trotzdem gilt für Fans und Medien, den Druck und die Erwartungen gering zu halten. Der Name Schumacher kann sonst schnell zur Belastung werden für den Sohn des Rekordweltmeisters.
Lob muss dennoch erlaubt sein, wie dieses von Alpha -Teamchef Franz Tost. Der Österreicher hat schon mit vielen jungen Fahrern gearbeitet und erkennt Talent auf den ersten Blick. Tost zu ABMS über den perfekten Formel-1-Piloten: „Ein Fahrer muss zuerst Leidenschaft haben. Er muss diszipliniert und auch innovativ sein. Er sollte sich auch immer die Fragen stellen: Was kann ich noch besser machen? Wie kann ich besser als die anderen sein? Michael Schumacher war so, Sebastian Vettel auch. Ich sehe diesen Ansatz übrigens auch bei Mick Schumacher.“

Mick Schumacher
Bild: Ferrari
Genau deshalb will auch Haas-Teamchef Günther Steiner nicht gleich am Anfang von seinem neuen Piloten erwarten. „Ich bin sicher, dass es auch Rückschläge geben wird“, sagt er zu ABMS. „Aber das gehört zum Entwicklungsprozess dazu. 2021 wird für uns ein Übergangsjahr, damit wir dann 2022 mit dem neuen Regelwerk richtig angreifen können.“
Dann mit einem erfahreneren Mick Schumacher am Steuer. Das wiederum kommt dann auch Haas zugute. Franz Tost: „Der Fahrer ist immer der Schlüssel zum Erfolg, denn der Fahrer ist der, welcher den Ingenieuren den richtigen Input gibt, um ein Auto schnell und schneller zu machen. Die erfolgreichen Piloten sind immer länger bei einem Team. Das hat System, weil sie nach einiger Zeit fähig sind, ein Auto ganz nach ihrem Geschmack bauen zu lassen. Das ist ein großer Teil der Kunst, den nur wenige beherrschen.“
Mick Schumacher wird bereits nachgesagt, dass er auch technisch ähnlich interessiert ist wie sein Vater oder Sebastian Vettel. Und nicht zuletzt hat er mit dem vierfachen Weltmeister einen wichtigen Mentor.
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