Formel 1: USA GP in Austin
Hamilton siegt vor Rosberg

Lewis Hamilton gewinnt den USA GP in Austin vor Nico Rosberg. Daniel Ricciardo kommt der Ausfall von Teamkollege Max Verstappen teuer zu stehen.
Bild: Picture-Alliance
- Frederik Hackbarth
Lewis Hamilton hat seine Serie auf amerikanischem Boden fortgesetzt und zum dritten Mal in Folge den USA GP in Austin gewonnen. Sein bereits vierter Triumph im fünften Rennen auf dem Circuit of the Americas war zudem der 50. Grand-Prix-Sieg des Briten in der Königsklasse. Damit liegt Hamilton nur noch einen Erfolg hinter Alain Prost, dem Zweitplatzierten in der ewigen Bestenliste der F1.
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Rosberg-Titel in Mexiko möglich
Rivale Rosberg räumte hingegen ein: "Ich habe leider beim Start etwas verloren." Vom zweiten Startplatz aus war der WM-Leader hinter Daniel Ricciardo zurückgefallen. Mit Hilfe des virtuellen Safety-Cars nach dem Ausfall des zweiten Red Bulls von Max Verstappen mit Getriebeschaden, konnte sich Rosberg die Position beim zweiten Boxenstopp jedoch zurückholen und das Rennen vor Ricciardo beenden. "Das war Schadensbegrenzung", meinte Rosberg anschließend.
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Rosberg musste Ricciardo am Start passieren lassen
Auf derartige Rechenspiele will sich der Mercedes-Star allerdings nicht einlassen. "Ich bin mir der Situation in der WM bewusst und es ist spannend, in diesem Duell zu sein. Aber ich will die Dinge einfach halten und werde daher auch in Mexiko wieder nur auf Sieg fahren", sagte Rosberg.
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Deprimierend verlief das Rennen in Texas auch für Nico Hülkenberg. Der Emmericher musste seinen Force India nach einer Kollision in Kurve eins bereits nach dem ersten Umlauf an der Box abstellen. "Sehr frustrierend", schimpfte Hülkenberg, der schon zum dritten Mal in dieser Saison nicht über die Startrunde hinaus kam. Der vierte Deutsche im Bunde, Pascal Wehrlein, sah im Manor zwar das Ziel, kam allerdings nicht über Position 17 hinaus.
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