Nach dem souveränen Sieg von Max Verstappen beim GP der Steiermark in Spielberg wächst im Red Bull-Lager die Zuversicht, dass es wirklich klappen könnte mit dem ersten WM-Titel seit 2013. Ein wichtiger Baustein: Supertalent Max Verstappen im Cockpit. Der fliegende Holländer macht am Steuer den Unterschied. Findet auch der stolze Papa Jos Verstappen.
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„Lewis und Max sind auf Augenhöhe“, sagt der ehemalige Formel-1-Star im AvD Motor und Sport Magazin. „Es ist schwierig zu vergleichen, weil sie in unterschiedlichen Autos sitzen. Sie sind die beiden besten Fahrer der Formel 1. Lewis hat sehr viel Erfahrung. Aber Max ist auch schon lange dabei. Er arbeitet seit sechs Jahren mit seinem eigenen Ingenieur zusammen. Max weiß, was er tut, und er kann das Rennen gut lesen.“
Auffällig in diesem Jahr: Verstappen junior wirkt entspannt wie selten zuvor – trotz des großen Drucks, der auf ihm lastet. Offenbar reift die Erkenntnis, dass er erstmals in seiner Karriere WM-fähiges Material hat. „Er hat ein viel besseres Paket als in den Jahren zuvor“, erklärt Papa Jos. „Er weiß, dass er jedes Rennen gewinnen kann. Vorher war Mercedes immer viel schneller, das ist in diesem Jahr anders. Er weiß, dass er um die Meisterschaft fährt und dass er keine Fehler machen darf. Dieses Jahr ist eine Chance, und Red Bull will alles dafür tun, diese Chance zu nutzen. Das Auto ist gut, der Motor ist besser geworden. Wir sind auf Augenhöhe, weil wir ein paar Upgrades bekommen haben, die funktionieren.”
Red Bull stellt Verstappen 2021 ein WM-fähiges Auto
Auch der neue Teamkollege Sergio Perez erfüllt die hohen Erwartungen. Jos: „Es funktioniert richtig gut. Pérez muss in der Quali noch ein bisschen zulegen, um Max zu helfen. Da hat er noch ein paar Schwächen. Bis jetzt macht er aber einen sehr guten Job."
Vorteil Red Bull: Während Mercedes die Weiterentwicklung des Autos bereits weitgehend eingestellt hat, gibt Red Bull im Entwicklungsrennen weiter Gas. „Mercedes plant keine Entwicklungsschritte mehr, weil man sich auf 2022 konzentrieren muss“, erklärt Sky-Experte Timo Glock ebenfalls im AvD Motor und Sport Magazin. „Red Bull geht den etwas anderen Weg, denkt über Upgrades nach, weil sie wissen, dass sie dieses Jahr die WM gewinnen können. Da sehe ich Red Bull einen Schritt vorn.“
Doch abschreiben darf man Mercedes nicht. Die Dauersieger der vergangenen sieben Jahre hatten in der Vergangenheit immer eine Antwort auf Lager, wenn sie gefordert wurden. „Diese Meisterschaft ist noch lange nicht verloren, es wird noch gute Rennen und Strecken für uns geben“, sagt auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff und betont: „Wir stehen voll dazu, dass wir sagen: Wir müssen aufs nächste Jahr schauen.“
Fest steht: Die WM ist spannend wie lange nicht – und auch der Psychokrieg zwischen Wolff und Red Bull-Chefberater Helmut Marko sorgt für Unterhaltung. Verstappen senior schmunzelt: „Helmut und Toto mögen einander nicht. Das gehört zum Spiel dazu im Konkurrenzkampf. Ich nehme daran aber nicht teil.”
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