Der fünfte Platz beim Großen Preis von Monaco hat Sebastian Vettel (33) den so wichtigen Auftrieb gegeben. Die Abwärtsspirale scheint beendet. Vorm GP Aserbaidschan am kommenden Sonntag richtet der Deutsche seinen Blick nach vorn, das sagt jedenfalls sein Teamchef. Otmar Szafnauer: „Vettel ist noch nicht bei 100 Prozent, aber er ist nah dran. Er fühlt sich immer wohler im Auto, und nach jedem Rennen und Qualifying kommt er näher und näher.“
Auch der Heppenheimer selbst gibt sich optimistisch: „Kleine Dinge können im Mittelfeld einen großen Unterschied machen. Wir müssen weiter pushen. Als Team kommen wir aber immer besser zurecht mit dem Auto“, sagt er. Insider vermuten, dass Aston Martin ähnlich wie Mercedes schon zu Saisonbeginn endlich verstanden hat, mit den regelbedingten Einschnitten am Unterboden klarzukommen. Demnach sind weitere Verbesserungen geplant, die das Hinterteil von Vettels Honey Ryder zähmen sollen.
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Eine wichtige Erkenntnis vor allem für den Heck-sensiblen Rennfahrer aus Hessen, besonders nach vier Rennen, in denen er seinem Teamkollegen Lance Stroll dreimal hinterherfuhr. „Es war eine Zeit lang beunruhigend“, sagt auch Ex-Weltmeister Damon Hill. „Ich denke, er hat es gerade noch rechtzeitig geschafft, sich aus dem Sumpf zu befreien. Ich glaube, es gab eine Zeit, in der es so aussah, als würde er in diesem Sumpf versinken und ich könnte mir vorstellen, dass er anfing zu denken: 'Bin ich hier gerade in eine Falle gelaufen?' Eine Stroll-Falle, mit einer Stroll-Familie, die das Team um Lance herum aufbaut.“
Sebastian Vettel hat nach Rang fünf in Monaco Mut gefasst.
Doch Hill gibt in englischen Medien Entwarnung: „Vettel hat tatsächlich einige starke Leistungen abgeliefert, hat auch begonnen, das Auto besser kennenzulernen, und ist auf dem richtigen Weg.“
Der Aston Martin-Star denkt nun sogar schon wieder an Siege. „Ich will immer gewinnen, auch wenn die Chancen gering sind, das ist immer in mir“, betont er. Solange gibt er sich mit kleinen Erfolgen zufrieden: „Wir haben keinen Stein auf dem anderen gelassen, ich musste eine Menge aufholen, was das Team und den Ansatz betrifft. Das bereitet mir auch Zufriedenheit. Ein gutes Ergebnis ist ein schöner Weg, den Jungs etwas zurückzugeben, aber auch mir selbst.“
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