"Es war einfach wieder einer dieser Tage", seufzt Sebastian Vettel nach Platz 13 in Zandvoort. Auf dem an Überholmöglichkeiten armen Dünenkurs ist für den Aston-Martin-Star nach dem schlechten Qualifying-Ergebnis vom Samstag im Rennen nur noch wenig Schadensbegrenzung möglich: "Wir wurden gestern auf dem falschen Fuß erwischt. Wenn wir weiter vorne stehen, können wir ein langweiliges Rennen haben, mitfahren und einfache Punkte holte. So aber müssen wir mehr probieren, Risiken gehen und tun uns dann schwer."
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Für Vettel steht fest: "Der Schlüssel liegt im Qualifying und da sind wir zu langsam. Im Rennen müssen wir uns nicht verstecken, was die Pace angeht. Aber wir sind halt oftmals zu weit hinten. Es war auch nicht das erste Mal dieses Jahr, dass das Murks war, weil es einfach so schwer ist da hinten wieder rauszukommen", ärgert sich der Deutsche und fügt an: "Ich kam einfach nicht an den Autos vorbei. Selbst Dranzubleiben war unglaublich schwer."
Sebastian Vettel verpasst die Punkte in Holland deutlich
Das Team holt Vettel deshalb bereits früh zum Reifenwechsel an die Box. "Dadurch waren wir am Ende des Feldes und dann kam auch schon recht schnell die Spitze von hinten. Mit den Überrundungen haben wir viel Zeit verloren." Mit der Strategie von Aston Martin ist der Heppenheimer trotzdem zufrieden. "Wenn man von hinten losfährt, muss man was probieren. Das war okay für mich", sagt der vierfache Weltmeister.
Auf der Strecke probiert dann auch Vettel etwas, das geht allerdings schief: "Wir waren schon weit weg, deswegen musste ich alles versuchen und höhere Risiken nehmen. Das hat leider in den Fehler geführt und noch mehr Zeit gekostet", erklärt er seinen Dreher in Runde 38. "Da hat mich die Steilkurve kalt erwischt. Ich habe die Linie zwar ein paar Mal alleine im Training ausprobiert gehabt, aber das ist eben nicht das Gleiche wie hinter einem anderen Auto. Da habe ich den Grip und das Heck verloren."
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Immerhin: Anschließend läuft es besser für Vettel, in der Schlussphase des Rennens kann er noch einige Positionen gutmachen. "Der letzte Stint war der einzige mit freier Fahrt, der war okay. Als ich erstmal im Rhythmus war, lief es ordentlich." Zufrieden ist der Deutsche trotzdem nicht: "Um ehrlich zu sein fehlt uns einfach bisschen der Speed, was natürlich schwer ist, weil die Saison in der Hinsicht gelaufen ist entwicklungstechnisch. Aber vielleicht können wir das Auto zumindest auf eine Runde noch etwas mehr trimmen."

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Von

Frederik Hackbarth