Formel 2: Alesi verkauft Ferrari
Alesi opfert F40 für seinen Sohn

Jean Alesi hat seinen Ferrari F40 verkauft, um die Formel-2-Karriere seines Sohnes Giuliano zu fördern. Dabei fährt der 20-Jährige zumeist hinterher.
Bild: Ferrari; Picture Alliance
- Michael Zeitler
Weil Jean Alesi in den 1990er Jahren für Ferrari in der Formel 1 an den Start gegangen ist (und den Kanada-GP 1995 gewonnen hat), bekam er einen Ferrari F40 (478 PS) geschenkt. Nun hat sich der Franzose aber von seinem V8-Baby getrennt. Grund: Alesi braucht Geld – für die Rennfahrerkarriere seines Sohnes. (Mick Schumacher spricht über die Formel 1: hier klicken.)
Gegenüber "Sky Sports" erklärt der 55-Jährige enttäuscht: "Ich bin sehr, sehr traurig darüber, weil ich ein ehemaliger Formel-1-Fahrer bin, Beziehungen habe und trotzdem meinen Ferrari F40 verkaufen musste, damit mein Sohn das Budget hat, um in der Formel 2 zu fahren. Und warum? Weil es fast unmöglich ist, Sponsoren zu finden."
Alesi macht sich Sorgen um die F2- und F3-Fahrer

Giuliano Alesi mit seinem Vater Jean Alesi.
Trotzdem kam für Alesi nie infrage, den F40 nicht für seinen Sohn zu verscherbeln. Alesi: "In unserer Familie machen wir alles mit Leidenschaft. Und einen Ferrari F40 in der Garage zu haben oder meinen Sohn Rennen fahren zu sehen, ist kein Vergleich. Mir ist lieber, dass er fährt. Für den F40 bin ich eh zu alt."
Ob sich die Investition lohnt? Bisher hat der 20-jährige Alesi junior noch nicht mit überragendem Talent geglänzt: Nach Rang vier 2015 in der französischen Formel 4 fuhr er drei Jahre in der GP3 (Endplatzierungen 22, fünf, sieben), 2019 holte er sich in der Formel 2 Rang 15. Das ist also ausbaufähig. Ob da Papas Geld hilft? In der Bildergalerie zeigen wir Ihnen weitere Söhne, Brüder, Enkel und Co. von früheren Formel-1-Fahrern, die selbst eine GP-Karriere anstreben.
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