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Die spektakulärsten Formel-E-Unfälle

Formel E in Mexiko

Wehrlein in Mexiko auf Pole

Pascal Wehrlein hat mit der Pole in Mexiko und Rang zwei beim Rennen in Chile überzeugt. Formel-E-Boss Alejandro Agag zeigt sich aber wenig überrascht.
Die Formel E hat einen neuen deutschen Star: Pascal Wehrlein (24). Im ersten Rennen von Mercedes nicht die Startfreigabe erhalten, im zweiten Rennen schon in der ersten Kurve unschuldig aus dem Rennen gekegelt – aber im dritten Rennen zeigte der Mahindra-Pilot, was er kann: Rang zwei, fast hätte er noch den späteren Sieger Sam Bird (32/Virgin-Audi) angegriffen, aber dann überhitzte die Batterie im 340 PS starken Elektro-Flitzer des Teams Mahindra von Wehrlein.
Jetzt hat der Deutsche im Qualiying von Mexiko erstmals so richtig zugeschlagen: Pole-Position vor Audi-Pilot Lucas di Grassi, den er um mehr als drei Zehntelsekunden distanzierte. Auf Rang drei landete überraschend Felipe Massa im Venturi. Bester BMW-Pilot war Antonio Felix da Costa auf Rang 5. Daniel Abt kam nur auf Startposition 21.
Warum in Mexiko ein Deutscher weniger dabei ist: Hier klicken.
Formel-E-Boss Alejandro Agag sagte bereits vor dem ePrix in Mexiko zu AUTO BILD MOTORSPORT: "Diese Performance überrascht mich nicht. Ich wusste, dass er ein sehr guter Fahrer und ein Gewinn für die Formel E ist."

Formel-E-Boss Alejandro Agag glaubt an einen Sieg von Wehrlein.

Agags Prognose: "Ich bin mir sicher, dass er noch diese Saison ein Rennen gewinnen wird." 
Wehrlein ist vor dem Rennen morgen Abend in Mexiko-Stadt (Eurosport überträgt ab 23 Uhr) guter Dinge, sagt: "Welches Ergebnis realistisch ist? Alles ist realistisch!"
In der Tabelle liegt er auf Rang neun mit 18 Punkten direkt hinter den anderen beiden Deutschen Daniel Abt (21 Punkte/Audi Sport Abt Schaeffler) und André Lotterer (19/DS Techeetah). Maximilian Günther (Dragon) hat sein Cockpit vor dem ePrix in Mexiko an Ex-Formel-1-Pilot Felipe Nasr verloren.
Tabellenführer ist Sam Bird (43 Punkte) vor Jérôme D’Ambrosio (41 Zähler) – dem Teamkollegen von Wehrlein. Das zeigt, was Mahindra leisten kann. Teamchef Dilbagh Gill: "Wir sind nicht die Schnellsten, aber wir haben ein starkes Paket in allen Bereichen, mit dem wir vorn mitkämpfen können."

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Autor: Michael Zeitler

Fotos: picture-alliance

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