Formel E: Alle Fahrer Autos und Teams 2019

Formel E: Vorschau New York

Noch acht Titelkandidaten!

Mit zwei Rennen an einem Wochenende geht nun die Formel-E-Saison zu Ende. Theoretisch haben noch acht Fahrer Titelchancen. Einer ist aber klarer Favorit.
Davon kann die Formel 1 nur träumen … Am kommenden Wochenende geht die Formel E ins Finalwochenende in New York (Sa./So., 21.00 Uhr, Eurosport) – mit acht Fahrern, die noch mathematische Titelchancen haben. Acht Piloten haben in den bisher elf Rennen siegen können. 58 Punkte werden in New York noch vergeben, je 25 für den Sieg am Samstag und Sonntag, je drei für die Pole-Position und je einer für die schnellste Rennrunde. Damit ist klar: Bei 32 Punkten Vorsprung in der Tabelle ist Jean-Eric Vergne (29) der klare Favorit.
Formel E im Selbstversuch: Hier klicken
Der Franzose kommt eigentlich aus der Formel 1. Dort fuhr er von 2012 bis 2014 unter anderem neben Daniel Ricciardo bei Toro Rosso. Obwohl Vergne fast auf Augenhöhe mit dem Australier war, wurde der zu Red Bull befördert und Vergne aus dem Kader geschmissen. In der Formel E fand er eine neue Heimat. Der Franzose gibt zu: „Ich war frustriert. Aber heute muss ich sagen: Die Formel E ist mit ihrem Energiemanagement schwieriger als die Formel 1.“ Im Vorjahr holte er sich erstmals den Titel. Damals war sein Techeetah-Team noch Kunden-Rennstall von Renault. Inzwischen ist es das Werksteam der französischen Nobelmarke DS.

Jean-Eric Vergne ist klarer Titelfavorit

Vergnes klare Ansage: „Bevor ich in der Formel 1 im Mittelfeld versumpfe, fahre ich lieber hier um den Titel.“ Nun schon zum zweiten Mal. Und: Er wäre der erste Doppelchampion der Formel-E-Geschichte. „Dieses Mal ist es auch leichter“, gibt Vergne zu. „Denn ich muss mich nicht auf einen Gegner konzentrieren, sondern ich habe viele. Daher bleibt mir nichts anderes übrig, als mich voll auf mich zu fokussieren. Das ist besser, weil ich nicht so abgelenkt werde.“ Vergne als Rekordmeister der Formel E – die Vorstellung gefällt ihm. „Das wäre der größte Erfolg in meiner Karriere.“
32 Punkte hinter Vergne lauert Audi-Pilot Lucas di Grassi (34). „Der Druck liegt bei Vergne. Er muss in New York liefern. Wenn er Fehler macht, bin ich zur Stelle“, macht er dem Franzosen eine Kampfansage. Der steht daneben, und gibt prompt die Antwort: „Da hat Lucas recht. In der Formel E kann immer alles passieren. Daher ist noch nichts gewonnen.“
Vor allem in dieser Saison wird es den Meisterschaftskandidaten nicht leicht gemacht. Die ersten sechs Fahrer in der Tabelle müssen im Qualifying als Erstes auf die Strecke, wenn diese noch nicht so viel Grip bietet. „Ich finde das unfair“, hat Vergne zu Saisonbeginn gemotzt. Di Grassi sieht das anders: „Es ist für uns nicht gut, aber es ist fair. Früher wurden die Fahrer in die einzelnen Gruppen gelost, das war viel weniger fair. Jetzt ist es für alle da vorn in der Meisterschaft gleich.“
Theoretisch hat auch Vergnes Teamkollege André Lotterer als Gesamt-Vierter noch eine Chance (-44 Punkte). Er sagt: „Ich wäre gern in einer bequemeren Situation, versuche aber das Beste draus zu machen. Dass ich noch kein Formel-E-Rennen gewonnen habe, motiviert mich.“ 

Formel E: Alle Fahrer Autos und Teams 2019

    
TV-Zeiten New York:
Samstag: Qualifying 17.40 Uhr (Eurosport), Rennen 21.45 Uhr (Eurosport, ZDF Live-Stream)
Sonntag: Qualifying 21.00 Uhr (Eurosport), Rennen 21.45 Uhr (Eurosport, ZDF Live-Stream)

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

Stichworte:

Formel E

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.