Die deutschen Autofahrer blicken weiterhin mit Skepsis auf das Elektroauto: In einer aktuellen Forsa-Umfrage gaben weniger als ein Sechstel der Befragten (17 Prozent) an, als nächstes Auto ein vollelektrisches Batteriefahrzeug zu kaufen. Dagegen würden 31 Prozent einen Benziner, immerhin noch 14 Prozent einen Diesel wählen. Damit hat sich diese Zahl derjenigen, die weiterhin einen Verbrenner kaufen wollen, seit dem Vorjahr kaum verändert.

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Dazu passt, dass 73 Prozent der Befragten das Verbrenner-Aus der EU, das ab 2035 das Neuzulassen von Benzinern und Dieseln auf Basis fossiler Kraftstoffe unmöglich macht, ablehnen. Das sind sieben Prozent mehr als im Vorjahr. 29 Prozent dagegen planen den Umstieg auf einen alternativen Antrieb. Das sind genau so viele wie 2024.

Zahl der Verbrenner-Käufer unverändert

Für ein Auto mit Hybridantrieb interessieren sich vier Prozent mehr als im Vorjahr, nämlich 19 Prozent. Die Mehrheit dieser Gruppe (51 Prozent) würde einen Plug-in-Hybriden wählen. Ein Auto mit Wasserstoffantrieb käme nur für ein Prozent infrage, das sind zwei Prozent weniger als im Vorjahr.
Unter dem Strich wird auch deutlich, dass sich viele Menschen nicht endgültig festgelegt haben: 18 Prozent der Befragten sind hinsichtlich des Antriebs unentschlossen. Ihre Entscheidung hängt vor allem vom Kaufpreis ab, der ist für ein gutes Drittel (32 Prozent) das wichtigste Kriterium. Gleich danach kommt die Reichweite (29 Prozent).

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Viele Autofahrer sind falsch informiert

Nach den Gründen für ihre Einschätzung befragt, enthüllt eine große Anzahl der Menschen bemerkenswerte Unkenntnis: So geben 56 Prozent der Befragten an, dass E-Autos nicht umweltfreundlicher seien als Verbrenner. Und mehr als ein Drittel (36 Prozent) glaubt gar, dass die CO₂-Bilanz von Verbrennern diejenige von E-Autos übertreffe. Auch die Lebenserwartung von Akkus halten viele Menschen für sehr begrenzt.
An der repräsentativen Online-Umfrage im Februar 2025 hatten 1002 Erwachsene teilgenommen, die Auto fahren. Die Umfrage führt das Institut Forsa als "Autostudie" jährlich seit 2016 im Auftrag der Targobank durch.