Genfer Autosalon 2013: Die Sportler
Aus Supersportlern werden Hypercars

Ein Lamborghini für 3,6 Millionen Euro. Ein Ferrari mit knapp 1000 PS. In Genf werden aus Supersportlern Hypercars. Hier sind die Asphaltraketen.
Er ist der "stärkste und schnellste" Straßenflitzer, den Lamborghini je gebaut hat. Was Lambo-Chef Stephan Winkelmann zur Weltpremiere des 3,6 Millionen teuren Veneno (750 PS) stolz verkündet, ist beispielhaft für die Sportwagenhersteller in Genf. Während in Europa die Märkte schwächeln, verkaufen die Premiummarken ihre hochgezüchteten Flitzer in Russland, den Wüstenstaaten und Amerika wie geschnitten Brot. Dort gilt: Je exklusiver und ausgefallener, desto besser. So werden aus Supersportlern sogenannte Hypercars. Heißt: extrem viel PS zu extremen Preisen.
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Video: Sportwagen in Genf 2013
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Nicht ganz einfach einzuordnen: Der Giugiaro Parcour ist eine Mischung aus Sportler und SUV.
Bild: Uli Sonntag
Im Gegensatz zur Basis X-Bow R verwöhnt der GT die Insassen ab Mai 2013 mit dem "Komfort" einer Frontscheibe und aufgepolsterten Schalensitzen. Wer es noch kuschliger möchte, nimmt das optionale Verdeck dazu. Fürs Gepäck lässt sich ein 50-Liter-Sack auf den Rücken des GT schnallen. Doch eher was Bodenständiges? Der FT-86 Open Concept bei Toyota bietet einen richtigen Kofferraum und auf Knopfdruck ebenfalls luftigen Durchzug. Das Konzeptauto ist wie die geschlossene Version des GT86 ein 2+2-Sitzer und nutzt den gleichen Antriebstrang mit einem 200 PS starken Boxermotor. Auf der Rennstrecke wird ihn sicherlich jeder der hier vorgestellten Sportler, Supersportler und Hypercars hinter sich lassen. Na und? Dafür sollte die Serienversion des FT-86 Open Concept weniger als 35.000 Euro kosten und damit nicht nur die oberen Zehntausend ansprechen.
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