(dpa/cj) Google lässt für Tests seines ersten selbstfahrenden Autos aus eigener Entwicklung eine Flotte aus 150 Wagen bauen. Die abgerundeten Zweisitzer werden beim Fahrzeugentwickler Roush in der Nähe der amerikanischen Auto-Hauptstadt Detroit gefertigt. Unter den Partnern sind auch die deutschen Zulieferer Continental, Bosch und ZF Lenksysteme, wie aus einem Interview des Projektchefs Chris Urmson mit der Zeitung "Detroit Free Press" am Rande der Detroit Motor Show 2015 hervorgeht.
Die Testfahrzeuge sollen im Frühjahr 2015 in Kalifornien auf die Straße kommen. Google hatte einen ersten Prototypen seines Autos ohne Pedale und Lenkrad, das nur vom Computer gesteuert werden soll, im Mai 2014 vorgestellt. Inzwischen gibt es eine straßentaugliche Version. Aufgrund der Gesetzeslage muss Google voraussichtlich temporäre Steuer-Möglichkeiten für die Test-Fahrer einbauen. Man wolle die Fahrzeuge bis zum Jahr 2020 marktreif haben und sei auch offen für Kooperationen mit anderen Autobauern, sagte Urmson. Allerdings verfolgen die etablierten Autobauer zum automatisierten Fahren längst eigene Projekte mit ähnlicher Zeitplanung. So stellten auf der CES 2015 in Las Vegas unter anderem Daimler den Mercedes F 015, Audi das A7 Piloted Driving Concept und BMW den autonom einparkenden i3 vor.

An dieser Stelle finden Sie eingebettete Inhalte von YOUTUBE.

Um diese Inhalte darstellen zu können, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (über den Schalter oder über „Widerruf Tracking und Cookies“ am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten nötig. Dabei können Daten in Drittländer wie die USA übermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie hier.