Klar, wer einen richtig guten E-Scooter fahren will, muss auch ein bisschen in die Tasche greifen. Die wohl renommiertesten Modelle heißen BMW X2 City und Metz Moover – sie konnten sowohl im AUTO BILD-Test als auch beim ADAC überzeugen (mehr zum E-Scooter-Test). Allerdings werden hier auch jeweils Beträge im vierstelligen Bereich fällig. E-Scooter-Einsteiger schreckt der hohe Preis oft ab. Einen E-Scooter mit Straßenzulassung gibt es mittlerweile aber schon deutlich günstiger. AUTO BILD zeigt fünf Modelle, die unter 500 Euro zu haben sind.

Fünf günstige E-Scooter mit Zulassung

5 E-Scooter unter 500 Euro
Knapp unter 500 Euro: der E-Scooter des Start-ups Trittbrett.
Trittbrett Kalle: Der E-Scooter des Startups Trittbrett kostet 499 Euro – er bewegt sich also ganz knapp unter der 500-Euro-Grenze. Auch der Trittbrett Kalle ist mit 8,5-Zoll-Luftreifen ausgestattet. Die 20 km/h Höchstgeschwindigkeit werden über zwei Antriebsstufen reguliert und über Motorbremse, Scheibenbremse und eine zusätzliche Auftrittbremse verzögert. Dabei verspricht das Start-up eine Reichweite von 25 Kilometern. Der Scooter wiegt laut Hersteller 12,8 Kilo. Praktisch: Serienmäßig ist eine Handyhalterung integriert.
5 E-Scooter unter 500 Euro
Der Fischer ioco 1.0 soll auf eine Reichweite von ungefähr 20 Kilometern kommen.
Odys Alpha X10: Der Odys Alpha X10 ist momentan für rund 480 Euro zu haben. Er schafft wie alle anderen 20 km/h Höchstgeschwindigkeit und muss laut Hersteller erst nach 30 Kilometern aufgeladen werden. Gefahren wird auf 10-Zoll-Luftreifen, die wie bei den meisten anderen Scootern mit einem dualen Bremssystem aus elektromagnetischer und Scheibenbremse zum Stehen gebracht werden. Das Gewicht schlägt mit stattlichen 16 Kilo zu Buche.
5 E-Scooter unter 500 Euro
Stattliche 16 Kilo schwer: der Odys Alpha X10.
Fischer ioco 1.0: Der Preis für den ioco 1.0 liegt momentan bei rund 470 Euro. Die 8-Zoll-Gummireifen sind ähnlich wie beim Trekstor mit einer Wabenstruktur versehen. Der ebenfalls 20 km/h schnelle E-Scooter wiegt dem Hersteller zufolge 13,9 Kilo. Er ist sowohl mit einer Rekuperationsbremse als auch mit einer Trommel- sowie Auftrittbremse ausgestattet. Dabei soll der ioco 1.0 eine Reichweite von ungefähr 20 Kilometern schaffen.
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Schnäppchen: der Xiaomi Mi Electric Scooter S1.
Xiaomi Mi Electric Scooter S1: Der E-Scooter von Xiaomi ist ein echtes Schnäppchen und kostet aktuell 430 Euro. Er ist ausgestattet mit 8,5-Zoll-Luftreifen, wiegt laut Hersteller 12,5 Kilo und schafft entsprechend der Straßenverkehrszulassung eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Dabei verspricht Xiaomi eine Reichweite von 30 Kilometern. Der Mi S1 regelt die Geschwindigkeit in drei Stufen. Abgebremst wird über eine Rekuperationsbremse am Vorderrad sowie eine Scheibenbremse am Hinterrad. Als kleines Extra bietet Xiaomi eine App, um Fahrdaten und Laufleistung zu überwachen.
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E-Scooter Trekstor E.Gear EG31 (2019): Test - Infos - Preis

E-Scooter im Test

Trekstor e.Gear EG 3168:
Der Trekstor-Scooter ist mit 379 Euro der günstigste Kandidat in dieser Aufstellung. Hier muss man mit 8,5-Zoll-Honeycomb-Reifen auskommen. Dabei handelt es sich um Gummireifen mit Aussparungen (Waben) für eine bessere Federung. In der Regel federn diese Reifen nicht so gut wie Luftreifen, sind aber besser als Vollgummireifen ohne die Wabenstruktur. Bei seiner Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h soll der e.Gear 18 Kilometer schaffen. Gebremst wird mit einer elektromagnetischen Bremse und einer Scheibenbremse, Fahrstufen gibt es nicht. Das Gewicht gibt der Hersteller mit 14.5 bis 15.4 Kilo an. Das Schwestermodell EG3178 hatte AUTO BILD bereits im Test, die Infos gibt es hier.