Hitliste Januar 2003
Stürzt der Golf vom Thron?

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Der eine hat 95 Prozent zugelegt, der andere fast 30 Prozent verloren. Die Folge: Nur noch lächerliche 1127 Einheiten trennen den einstigen Strahlemann VW Golf vom 3er-BMW.
Die Golf-Krise wird ernst
Druckfehler? Zahlendreher? Egal, das kann nicht stimmen, da waren sich eigentlich alle in der Redaktion einig: VW Golf 16.194 Neuzulassungen, BMW 3er 15.067. Lächerliche 1127 Einheiten Abstand zwischen der Dauer-Nummer-Eins aus Niedersachsen und dem normalerweise mit ehrfürchtigem Abstand folgenden Dreier aus Bayern (ein Drittel bis die Hälfte des Golf-Volumens)?
Es ist tatsächlich so. Verbrieft und bestätigt von den Herren der Zahlen aus Flensburg. Die Gründe: schwerer Verkaufseinbruch auf der einen Seite (Golf minus 29,6 Prozent), Händler-Aufrüstung auf der anderen (3er plus 95,1 Prozent). Der überarbeitete Dreier flutet derzeit in die Verkaufsräume von BMW. Dass er von dort – nach ausgiebigem Vorführeinsatz – den baldigen Weg zum Käufer findet, steht außer Frage.
Es kann also erstmals seit Jahren richtig eng werden für den Wolfsburger Bestseller, zumal harte Konkurrenz auch aus den eigenen Reihen droht: In den nächsten Wochen kommt der Touran in großer Stückzahl auf den Markt. Neuer Kompakt-Van oder betagter Kompakter (der erst im Herbst 2003 abgelöst wird) – was ist den VW-Fans wohl lieber?
Aber nicht nur bei BMW, auch bei fast allen anderen Marken füllten im Januar die Händler ihre Stellflächen mit neuen Modellen (Honda Accord plus 839 Prozent, Volvo XC90 plus 987 Prozent) oder bewährten Frühlingsboten (Opel Speedster plus 1295 Prozent, Maserati Spyder plus 771 Prozent) auf. Schließlich rücken die traditionellen Kauf-Monate näher. Und ein Anfang ist gemacht: Nach dem sehr schwachen Dezember 2002 zogen die Neuzulassungen im jungen Jahr 2003 um 4,06 Prozent an – auf insgesamt 237.778. Ein Pessimist, wer meint, das Minus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Januar 2002 wäre die interessantere Zahl.
Es ist tatsächlich so. Verbrieft und bestätigt von den Herren der Zahlen aus Flensburg. Die Gründe: schwerer Verkaufseinbruch auf der einen Seite (Golf minus 29,6 Prozent), Händler-Aufrüstung auf der anderen (3er plus 95,1 Prozent). Der überarbeitete Dreier flutet derzeit in die Verkaufsräume von BMW. Dass er von dort – nach ausgiebigem Vorführeinsatz – den baldigen Weg zum Käufer findet, steht außer Frage.
Es kann also erstmals seit Jahren richtig eng werden für den Wolfsburger Bestseller, zumal harte Konkurrenz auch aus den eigenen Reihen droht: In den nächsten Wochen kommt der Touran in großer Stückzahl auf den Markt. Neuer Kompakt-Van oder betagter Kompakter (der erst im Herbst 2003 abgelöst wird) – was ist den VW-Fans wohl lieber?
Aber nicht nur bei BMW, auch bei fast allen anderen Marken füllten im Januar die Händler ihre Stellflächen mit neuen Modellen (Honda Accord plus 839 Prozent, Volvo XC90 plus 987 Prozent) oder bewährten Frühlingsboten (Opel Speedster plus 1295 Prozent, Maserati Spyder plus 771 Prozent) auf. Schließlich rücken die traditionellen Kauf-Monate näher. Und ein Anfang ist gemacht: Nach dem sehr schwachen Dezember 2002 zogen die Neuzulassungen im jungen Jahr 2003 um 4,06 Prozent an – auf insgesamt 237.778. Ein Pessimist, wer meint, das Minus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Januar 2002 wäre die interessantere Zahl.
Plätze 1 bis 50
Meine Herren: 3er-BMW nur rund 1100 Einheiten hinter dem VW Golf. Gründe: Facelift-Flotte für den Handel (3er), Warten auf Neues (Golf).
Plätze 51 bis 100
Wirtschaftskrise? Welche Wirtschaftskrise? Porsche bleibt auch nach dem Rekordjahr 2002 in der Spur: 580 Neuzulassungen für den 911er, plus 130 %.
Plätze 101 bis 150
Auf in die Edel-Offroad-Saison: Volvos Schlachtschiff XC90 verbucht im Januar 337 Neuzulassungen. Platz 105.
Plätze 151 bis 200
Willkommen im Club: Opel hat die ersten Händler mit Meriva-Vorführwagen ausgestattet. 91 Neuzulassungen im Januar.
Plätze 201 bis 249
Prozentualer Sieger auf den hinteren Plätzen: der Honda S 2000 mit einem Plus von 180 Prozent. Heißt: 28 statt zehn Autos (Dezember 2002).
Hitliste der Hersteller
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