Es geht wieder aufwärts für die Autohersteller: Im März 2014 stiegen die Neuzulassungs­zahlen erneut um rund fünf Prozent, insge­samt 296.408 Neuwagen wurden angemeldet. Damit liegt das abgelaufene Quartal 5,6 Pro­zent über dem (schwachen) Vorjahr. Von Elektroautos und Plug-in-Hybriden wurden in Deutschland bis einschließlich März 1854 Stück verkauft – wie schon im Vorjahr entspricht das einem Absatzwachs­tum von rund 80 Prozent. Zur Erinnerung: Noch 2009 wurden zwischen Januar und März ganze fünf Null-Emissions-Autos zu­gelassen. Sollten diese Steigerungsraten an­halten, wäre sogar die angepeilte Million E-Autos bis 2020 noch zu schaffen.
Auch in­ternational ist ein hoher Zuwachs zu beobachten. Besonders in China, den Niederlanden, Japan und den USA haben sich die Zahlen im vergangenen Jahr mehr als ver­doppelt. Weltweit fahren zurzeit mehr als 400.000 Elektroautos. Bei den konventionell angetriebenen Pkw konnten einige Hersteller ihre hohen Ver­luste vom vergangenen Jahr wieder ausglei­chen. Beispielsweise legte Peugeot um 13,5 Prozent zu (2013: minus 23,4), Nissan um 25,5 Prozent (2013: minus 11,5).Auf der anderen Seite liegen die Zulas­sungszahlen der erfolgsverwöhnten korea­nischen Marken Hyundai und Kia erstmals seit Jahren deutlich unter denen des Vor­jahres. Kias Verkäufe schrumpften um 4,7 Prozent, die von Hyundai gar um 13,8. Weiterhin stark, wie auch schon 2013, ha­ben Mazda, Seat und Skoda das erste Quar­tal abgeschlossen. Die drei Hersteller konn­ten sich um 13 bis 24 Prozent steigern.