Huawei's Luxeed RX (2026)
Warum dieses Elektro-SUV sofort an den Ferrari Purosangue erinnert

Lange Haube, flaches Dach, breite Schultern: Der neue Luxeed RX erinnert verblüffend stark an Ferraris Luxus-SUV. Zufall oder Absicht?
Bild: Luxeed
Wer die ersten offiziellen Bilder des neuen Luxeed RX sieht, dürfte unweigerlich an ein deutlich teureres Fahrzeug denken. Das von Chery und Huawei gemeinsam entwickelte Elektro-SUV erinnert verblüffend stark an Ferraris Luxus-SUV Purosangue. Und das nicht nur bei einzelnen Details, sondern vor allem bei den Proportionen.
Kaum zu übersehen
Die auffälligsten Gemeinsamkeiten finden sich nicht an Front oder Heck, sondern in der Silhouette. Beide Fahrzeuge setzen auf eine ungewöhnliche Mischung aus SUV und Sportwagen. Die lange Motorhaube, die weit nach hinten versetzte Fahrgastzelle mit den schmalen Fensterflächen und die flach auslaufende Dachlinie gehören zu den markantesten Merkmalen des Ferrari Purosangue. Genau dieses Rezept scheint auch beim Luxeed RX Anwendung gefunden zu haben.


Lange Haube, weit hinten platzierte Kabine und ein coupéartiger Dachverlauf: Die Grundform des Luxeed RX erinnert stark an Ferraris Purosangue.
Bild: Luxeed | Ferrari
Wer die offiziellen Pressefotos beider Fahrzeuge nebeneinanderlegt, erkennt sofort, warum die Diskussionen über eine Ferrari-Vorlage bereits laufen – und das zu Recht. Denn laut Medienberichten soll der ehemalige Ferrari-Designer Werner Gruber seine Finger mit im Spiel gehabt haben. Er arbeitete früher an Fahrzeugen wie dem LaFerrari, FXX-K und Portofino.
Auch Front und Heck erinnern an den Ferrari
Ganz ohne Gemeinsamkeiten bleiben aber auch Front und Heck nicht. Der Luxeed RX trägt schmale, hoch platzierte Scheinwerfer, eine glatt gezeichnete Frontpartie und große seitliche Öffnungen im Stoßfänger. Auch das erinnert an die Formensprache des italienischen Edel-SUV.


Vor allem die flache Front, die schmalen Leuchten und die breite Schulterpartie wirken überraschend ähnlich.
Bild: Luxeed | Ferrari
Am Heck gehen beide Hersteller zwar unterschiedliche Wege. Während Ferrari auf getrennte Rückleuchten setzt, verwendet Luxeed ein für viele Fahrzeuge typisches durchgehendes Leuchtenband. Die Grundidee bleibt dennoch ähnlich: breite Schultern, eine stark geneigte Heckscheibe und eine betonte Schürze.


Die größte Gemeinsamkeit steckt in den Proportionen: Dachlinie, hintere Kotflügel und die muskulöse Schulterpartie folgen einem ähnlichen Konzept.
Bild: Luxeed | Ferrari
Auch bei den Abmessungen liegen beide SUV erstaunlich dicht beieinander. Der Luxeed RX misst rund 5,02 Meter in der Länge und kommt auf einen Radstand von gut 3 Metern. Damit liegt er erstaunlich nah an den Dimensionen des Ferrari Purosangue, die bei 4,97 Metern Länge und einem Radstand von 3,02 Metern liegen.
586 PS, Luftfahrwerk und Huawei-Technik
Die Topversion des Chinesen leistet 586 PS und kombiniert zwei Elektromotoren mit Allradantrieb. Dazu kommen eine Zweikammer-Luftfederung, Sechskolben-Bremsen an der Vorderachse und moderne Assistenzsysteme inklusive LiDAR-Sensor auf dem Dach. Je nach Version sollen nach chinesischem CLTC-Zyklus bis zu 852 Kilometer Reichweite drin sein.
Der Luxeed RX dürfte künftig zu den Fahrzeugen gehören, die am häufigsten mit dem Purosangue verglichen werden.
Gut möglich, dass genau das die Strategie hinter dem Design ist. Wer schon immer vom Purosangue geträumt hat, sich den Ferrari mit Preisen jenseits der 400.000-Euro-Marke aber nicht leisten kann, könnte im Luxeed RX eine erstaunlich ähnliche Alternative entdecken – zumindest optisch. Am 20. August 2026 wird in China der Vorverkauf starten.
Service-Links
