Konventioneller als ein Hyundai Elantra kann eine Mittelklasselimousine in der heutigen Zeit kaum sein. Doch mit dem N-Signet am Heck wird der Koreaner zu einer wahren Fahrmaschine. Über die dürfen sich allerdings nur die amerikanischen Kunden freuen; der Elantra wird seit gut fünf Jahren nicht mehr in Europa angeboten. (Wichtige Tipps für den Neuwagenkauf im Internet)
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Bereits optisch legt sich der sportlichste Elentra mächtig ins Zeug: 19-Zöller, ein aufgesetzter Heckflügel, allerlei Rennsportzierrat und eine schwarze Frontmaske, die an Seats Boca-Negra-Modelle erinnert, verleihen der 4,67 Meter langen Limousine eine ordentliche Portion Angriffslust. Dazu passt der Motor, den wir hierzulande aus dem i30 N kennen. Der aufgeladene Zweiliter-Vierzylinder mobilisiert 276 PS und 353 Nm, schafft im sogenannten NGS-Boost bis zu 20 Sekunden lang sogar noch etwas mehr. Das reicht für 6,1 Sekunden bis Tempo 100 und 250 km/h Spitze.
Hyundai Elantra N
Stark: Im Elantra N steckt ein aufgeladener Zweiliter-Vierzylinder mit 276 PS, 353 Nm und Boost-Funktion.

Einen Komfortmodus hat das Fahrwerk nicht

Der Turbo hört sich im Normalmodus schon gut an, im N-Modus lässt die Doppelauspuffanlage so richtig Freude aufkommen. Wir fahren im Sportprogramm über die Berg- und Passstraßen nördlich von Los Angeles. Die Lenkung arbeitet gut, könnte allerdings noch etwas direkter und präziser sein, auch bleibt sie nicht ganz frei von Antriebseinflüssen. Fahrwerk, Bremsen und das Gesamtpaket gefallen, verbreiten viel Fahrfreude und passen gut zu dem doch etwas dick aufgetragenen Look des Elantra N. Auch das achtstufige Doppelkupplunggetriebe überzeugt mit feiner Abstimmung. Wünschenswert wäre noch ein Komfortmodus, der dem straffen Fahrwerk auf schlechten Straßen die Härte nimmt.
Hyundai Elantra N
Aufgewertet: Die N-Version gefällt mit Leder und Alcantara. Auf den exzellenten Sportsitzen nimmt man gerne Platz.

Im Innenraum gibt's Leder und Alcantara

Das Platzangebot des Viertürers ist trotz nur 2,72 Meter Radstand mehr als ausreichend, die gute Serienausstattung unterscheidet sich deutlich von den zahmeren Varianten. Die Teilledersitze mit Alcantara sind exzellent, und das Rauleder findet sich zudem noch an den Türtafeln. Das Cockpit überzeugt mit griffigem Sportlenkrad, digitalen Instrumenten und einem gut bedienbaren Touchscreen. Das alles gibt es zu einem sehr wettbewerbsfähigen Preis von 33.400 US-Dollar. So etwas würde sicher auch in Europa seine Fans finden. (Unterhaltskosten berechnen? Zum Kfz-Versicherungsvergleich)

Bildergalerie

Hyundai Elantra N
Hyundai Elantra N
Hyundai Elantra N
Kamera
Fahrbericht Hyundai Elantra N

Von

Stefan Grundhoff