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Motoren (Update!)

Marktstart: T7-Konkurrent kommt noch 2021

Hyundai bringt in der zweiten Jahreshälfte 2021 einen Kleintransporter mit dem Namen Staria auf den Markt. Der neue Kleinbus dürfte eine durchaus ernst zu nehmende Konkurrenz für den kommenden VW T7 Multivan oder die Mercedes V-Klasse sein.
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Optik: Hyundai Staria mit futuristischem Design

Für ein Auto dieser Klasse ist der Hyundai Staria wirklich progressiv designt. Besonders von vorn betrachtet ist er ein echter Hingucker: An der Front spannt sich oberhalb der Kühlermaske ein LED-Tagfahrlicht-Streifen quer über die gesamte Breite auf. Der riesige Grill darunter nimmt die komplette Front ein, die tief positionierten Scheinwerfer bekommen eine rechteckige Aussparung. Sie setzen sich aus je sechs Vierecken zusammen und erinnern damit stark an die Pixel-Lichter des elektrischen Ioniq 5.
Hyundai Staria
Die LED-Rücklichter setzen sich wie beim Ioniq 5 aus vielen kleinen Quadraten zusammen.
Die recht weit heruntergezogene Fensterlinie soll für ein angenehmes Raumgefühl im Inneren sorgen. Und auch bei den Rücklichtern scheint der Ioniq 5 Pate gestanden zu haben: Die fast bis ans Dach reichenden, vertikalen Rücklichter wirken wieder wie Pixel, auch wenn Hyundai es Eiswürfel-Design nennt. Insgesamt ist der Staria sehr schlicht gehalten und wirkt wie aus einem Guss. Eine Eigenschaft, die für einen Van nicht selbstverständlich ist. Die Abmessungen sind typisch Kleinbus:
● Länge: 5253 mm
● Breite: 1997 mm
● Höhe: 1990 mm
● Radstand: 3273 mm.

Innenraum: Viel Platz für bis zu neun Personen

Hyundai Staria
Durch das weit hinten angesetzte Kombiinstrument könnte sich Hyundai ein Head-up-Display sparen.

Im Innenraum soll der Staria vor allem eines bieten: Platz! Die beiden vorderen Sitze sind durch eine offene Mittelkonsole mit beleuchtetem Schriftzug getrennt, je nach Ausstattung sollen bis zu neun Personen Platz finden. Das Lenkrad des Transporters erinnert an den Hyundai i20, dahinter findet sich ein digitales Kombiinstrument mit einer Bildschirmdiagonale von 10,25 Zoll. Beim Infotainment wird nebenan auf einen separaten Bildschirm vertraut. Darunter setzt Hyundai auf Touchflächen für die Klimabedienung. Die Wahl der Fahrstufe soll per Shift-by-Wire erfolgen und arbeitet demnach nur noch mit Tasten. Stauraum soll es in einer Dachkonsole, unter dem Kombiinstrument und der großzügigen Mittelkonsole geben.
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Die Passagiere im Fond sollen sich dank großzügiger Fenster und viel Platz für Schultern und Beine wohlfühlen. Dazu gibt es in der höchsten Ausstattung Einzelsitze mit Fußstütze in der zweiten Reihe, die sich auf Knopfdruck in eine Liegeposition bewegen. Außerdem lassen sich diese Sitze auch seitlich verschieben und um 180 Grad drehen. Das ist auch praktisch für Eltern, die mit einer halben Drehung die Sitzfläche in Richtung Tür stellen und so ihre Kinder einfacher in deren Sitze setzen können.

Ausstattung: Hyundai plant Nutzfahrzeugvariante

Hyundai Staria  !! SPERRFRIST 13.04.2021 2:40 Uhr !!
Die luxuriösen Sitze mit Beinstütze und Liegefunktion gibt es nur für die edle "Signature"-Ausstattung.
In der edleren Ausstattung, wahrscheinlich wird sie "Signature" heißen, trägt der Staria Akzente in dunklem Chrom. Das Hyundai-Logo, Teile des grobmaschigen Grillgitters, der Zierrahmen um die Scheinwerfer, die Spiegelkappen und Details an den Felgen schimmern in dieser Farbe. Deutlich robuster dürfte das Design der Nutzfahrzeugvariante ausfallen, die Hyundai 2022 bringen will. Die soll Handwerker mit 5000 Liter Stauraum und der Möglichkeit drei Europaletten auf einmal zu transportieren beeindrucken.

Motoren: Staria kommt auch mit Brennstoffzelle

Mit den technischen Daten zum Staria hält Hyundai sich noch zurück. Auf der Weltpremiere wurde bekannt gegeben, dass es einen 2,5-Liter-Benziner und einen Zweiliter-Diesel geben wird. Zum Selbstzünder gibt es auch schon Leistungsdaten: 177 PS und 431 Nm sollen wahlweise an eine Sechsgang-Schaltung oder eine Achtgang-Automatik abgegeben werden. Außerdem haben die Koreaner bekannt gegeben, dass es den Van in naher Zukunft auch mit Brennstoffzellenantrieb und als Hybrid geben wird. Eine reine Elektroversion ist hingegen nicht geplant.