Hyundai Staria im Test

Hyundai Staria im Test

Hyundai Staria: Test, Motor, Preis

Mit viel Platz, Diesel und Allrad greift Hyundai die Van-Konkurrenz an

Der Hyundai Staria will zum ernst zu nehmenden Konkurrenten für Mercedes V-Klasse und VW T7 werden. Der Test zeigt: Seine Stärke ist der Komfort.
Für den Trip zu den Sternen entert man den Hyundai Staria über seine Schiebetüren. Sie geben den Weg frei zu den besten Plätzen, den beiden Einzelsitzen in Reihe zwei mit gemütlichen Armlehnen, belüftet, beheizt und mit einer herrlichen Unterschenkelauflage gesegnet. Auf Knopfdruck fahren die Sitzlehne nach hinten und die Beine in die Höhe – willkommen in der Wohlfühl-Lounge. (Wichtige Tipps für den Neuwagenkauf im Internet)

Beim Antrieb setzt Hyundai auf einen Diesel

Hyundai Staria (2021): Neuvorstellung - Test - Bus - Van - Info

So fährt sich die V-Klasse von Hyundai

Fehlt noch eine sternenklare Nacht – und das 1200 Euro teure Panoramadach (abgesehen von den aufpreispflichtigen Lackierungen das einzig wählbare Extra der Signature Edition). Entwickelt hat das Ganze Hyundai, auch wenn der Staria wie ein Mars-Rover der NASA aussieht – großes Lob für das mutige Design. Ganz irdisch wirkt dagegen der Antrieb, den der Konzerndiesel mit 177 PS besorgt. 430 Newtonmeter reichen bei 2,4 Tonnen Leermasse einigermaßen aus. Angesichts des hohen Gewichts sind rund 700 Kilometer Reichweite auf diesem Planeten aber keine schlechte Sache. Gleiches gilt für das gute Zusammenspiel zwischen Motor und Automatik.

Der Staria steckt voller pfiffiger Details

Gut gemacht: Die Ergonomie des Staria überzeugt, der Innenraum hat viele praktische Ablagefächer.

©Olaf Itrich / AUTO BILD

Abrollkomfort und Geräuschdämmung sind ebenfalls nicht auf der Strecke geblieben. Hyundai hat es längst drauf, Autos sauber abzustimmen. Und auch wenn sich die vorderen Seitenscheiben nicht ganz versenken lassen, hängen wir uns ein bisschen aus dem Fenster und behaupten: Vor V-Klasse und T7 braucht sich der Staria beim Fahren nicht zu verstecken. In Sachen Ergonomie ebenfalls nicht wirklich. Nur das Zentraldisplay dürfte einen Tick zum Fahrer geneigt sein. Pfiffig: die klappbaren Ablagen vorm Tacho-Display und hinterm Navi-Bildschirm. Dazu gibt es ein riesiges Schubladenfach zwischen den Vordersitzen. Und die Expedition durch den Innenraum fördert viele weitere Fächer, Cupholder und USB-Anschlüsse zutage.
Übrigens ist auch die letzte Dreierreihe keine Strafbank. Für den Zugang müssen die Lehnen der zweiten Reihe aber elektrisch nach vorn fahren. Das dauert. Und die Sitzverstellung liegt innen, also einmal über den Sitz greifen. Angesichts der sehr üppigen Ausstattung verliert der Preis seinen Schrecken. Doch bei der Garantie verliert das Raumschiff an Flughöhe: Statt der sonst üblichen fünf traut Hyundai dem Staria nur drei Jahre. (Unterhaltskosten berechnen? Zum Kfz-Versicherungsvergleich)
Technische Daten Hyundai Staria: • Motor: Vierzylinder, Turbo, vorn quer • Hubraum: 2199 cm³ • Leistung: 130 kW (177 PS) bei 3800/min • max. Drehmoment: 430 Nm bei 1500/min • Antrieb: Allradantrieb, Achtstufenautomatik • Länge/Breite/Höhe: 5253/1997/1990 mm • Leergewicht: 2443 kg • Kofferraum: 117-431 l • 0-100 km/h: 13,5 s • Verbrauch: 185 km/h • Verbrauch: 8,9 l/100 km (Diesel) • Abgas CO2: 232 g/km • Preis: ab 58.150 Euro

Hyundai Staria im Test

Hyundai Staria 2.2 CRDiHyundai Staria 2.2 CRDiHyundai Staria 2.2 CRDi

Stefan Novitski

Fazit

Ein Raumschiff mit Platz, Komfort und üppiger Ausstattung. Bald folgen familienfreundlichere Versionen. Leider nur drei Jahre Garantie. AUTO BILD-Urteil: 2

Fotos: Olaf Itrich / AUTO BILD

Stichworte:

Allradantrieb Diesel

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