Hyundai Veloster Turbo
Ein exotisches Fahrzeug-Konzept: der Hyundai Veloster mit zwei Türen auf der Beifahrer-, aber nur einer Tür auf der Fahrerseite.
Bild: Hyundai
Das kompakte Sportcoupé Veloster geht in die zweite Runde. Die Messepremiere des frontgetriebenen Hyundai findet auf der Detroit Auto Show 2018 (NAIAS, 20. bis 28. Januar) statt. Leider wird er in Deutschland nicht mehr angeboten. Aufgrund zu geringer Nachfrage wurde der Verkauf des Veloster hierzulande 2016 eingestellt. Das Grunddesign des eigenwilligen Koreaners wurde beibehalten und verfeinert. Sein Alleinstellungsmerkmal hat er jedenfalls behalten: zwei Türen auf der Beifahrer-, aber nur einer Tür auf der Fahrerseite. Um ihm einen dynamischeren Auftritt zu verpassen, wurde die Dachlinie etwas abgesenkt. Die optional erhältlichen LED-Scheinwerfer sind geradliniger und etwas schmaler als beim Vorgänger. Ansonsten fällt auf den ersten Blick der neue Kühlergrill auf, der nach unten hin schlanker wird. Die Rückleuchten, die ebenfalls über LED-Technik verfügen, sind zukünftig höher angebracht und ziehen sich weit in das Dach hinein. Weiterhin ist das Auspuffendrohr mittig angebracht. Bei den leistungsstärkeren Varianten sind es sogar zwei. Neu im Angebot ist die sportliche N-Version, die optisch und technisch stark an den in Europa angebotenen i30 N erinnert. Der Veloster N ist das erste Modell, das in den USA unter diesem Label angeboten wird.

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Hyundai setzt auf klassische Rundinstrumente

Hyundai Veloster N
Der Touchscreen thront über der Mittelkonsole.
Bild: Hyundai
Auch der Innenraum wurde modernisiert. Das Cockpit ist deutlich fahrerorientierter als beim alten Modell. Hinter dem sportlichen Lenkrad befinden sich klassische Rundinstrumente. Gegen Aufpreis ist aber auch ein Head-up-Display erhältlich. Das Armaturenbrett wurde deutlich geradliniger gestaltet und hat die schräg stehenden Lüftungsdüsen verloren. Auf der Mittelkonsole thront jetzt ein senkrecht stehender Touchscreen, mit dem man die wichtigsten Funktionen des Fahrzeugs steuert. Hyundai geht natürlich mit dem Zeitgeist und installiert in dem kleinen Sportler Apple CarPlay und Android Auto. Das Angebot an Assistenzsystemen wurde unter anderem um einen Kollisionswarner, Spurhalteassistenten und eine Fernlichtautomatik erweitert.

Die 275 PS starke N-Version hat den gleichen Motor wie der i30 N

Hyundai Veloster N
Der Veloster N nimmt auch optisch Anleihen an dem in Europa erhältlichen i30 N.
Bild: Hyundai
Die Basismotorisierung des Veloster ist ein 147 PS starker 2,0 Liter-Vierzylinder ohne Aufladung. Er kann entweder mit einem Sechsgangschaltgetriebe oder einer Automatik mit ebenfalls sechs Stufen kombiniert werden. Leistungshungrigere Kunden können die stärkere Turbo-Variante ordern, deren Fahrwerk dynamischer abgestimmt ist. Sie wird von einem 204 PS starken aufgeladenen 1,6-Liter-Aggregat angetrieben. Hier steht die aus der Basisausstattung bekannte Handschaltung oder ein Siebengangdoppelkupplungsgetriebe zur Auswahl. Für besonders sportlich ambitionierte Fahrer bietet Hyundai den Veloster N an. Unter dessen Haube steckt der aus dem i30 N bekannte Turbovierzylinder mit zwei Litern Hubraum, der 275 PS leistet. Da ihre Käuferschicht größtenteils aus Puristen besteht, wird die stärkste Version nur als Handschalter mit sechs Gängen ausgeliefert. Der Marktstart des neuen Veloster findet in den USA im zweiten Halbjahr 2018 statt.