Die Sportabteilung von Hyundai arbeitet mit Hochtouren an ihrem ersten Elektroauto, dem Ioniq 5 N. Ähnlich einer Smartphonekamera, die das Klicken einer Blende imitiert, dürften einige Geräusche aus der Verbrenner-Welt im Elektro-SUV Einzug halten.
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In einem Interview mit der australischen Zeitung "CarExpert" sagte Hyundais leitender technischer Berater Albert Biermann, die Idee dahinter sei es, "die gleichen Ruck- und Herunterschaltvibrationen zu liefern, die Sie in unseren N-Autos erleben". Damit sollen Fahrgefühl und Klang denen eines i30 N ziemlich nahekommen.
Derzeit arbeitet Hyundai an der Feinabstimmung der simulierten Geräusche, zu denen auch der Sound eines Benzinmotors im Drehzahlbegrenzer zählt. Ebenso plant Hyundai wohl, einen Driftmodus mit einem verstärkt hecklastigen Antrieb für mehr Fahrspaß anzubieten.

Ioniq 5 N dürfte eigenständige Schürzen bekommen

Optisch sind natürlich die Grundzutaten eines jeden N-Modells gesetzt: abgedunkelte Hyundai-Embleme, N-Logos sowie rote Zierstreifen an den Schürzen und über den Schwellern. Zusätzlich dürfte beim sportlichsten Ioniq 5 der Bereich unter den Scheinwerfern und dem schwarzen Element dazwischen geschwärzt sein. So entsteht eine größere schwarze Fläche, die unten spitz zuläuft.
Darunter rechnen wir mit einer neuen Schürze, die – anders als beim regulären Modell – tatsächlich Lufteinlässe haben könnte, und zwar ganz klassisch mittig und an den Seiten. Im unteren Bereich der Türen könnte die Optik der seitlichen Lufteinlässe, die wohl aus einigen schmalen Schlitzen bestehen, durch ein Dekor wieder aufgenommen werden.
Am Heck dürften ein etwas größerer Spoiler und eine neue Schürze mit Diffusor niemanden erstaunen. Fraglich ist nur, ob dort auch die typische dreieckige dritte Bremsleuchte, die wir von i30 N und Kona N kennen, zu finden ist. Denn eigentlich sind die Lichtelemente des Ioniq 5 immer viereckig designt. Was allerdings als gesetzt gilt: Leichtbaufelgen und größere Bremsen sowie Sportsitze und viel Schwarz im Innenraum.

Stärkster Ioniq 5 wahrscheinlich mit dem Antrieb des Kia EV6 GT

Was den Motor angeht, dürfte sich Hyundai im Konzernregal bedienen und den Antrieb vom Schwestermodell Kia EV6 GT übernehmen. Bedeutet: Zwei Elektromotoren erzeugen 585 PS (430 kW) und 740 Nm, die an alle vier Räder abgegeben werden. Damit sprintet der EV6 GT in nur 3,5 Sekunden auf Tempo 100, Schluss ist bei 260 km/h – klingt nach dem perfekten Antrieb für den Ioniq 5 N.
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Wahrscheinlich wird er aber etwas weniger Leistung haben, Gerüchten zufolge sind es um die 570 PS. Der Grund dafür ist, dass der große Akku bei Hyundai mit 72,6 kW etwas weniger Strom speichern kann als die 77,4 kW große Variante von Kia. Damit die Leistung nicht zu sehr auf Kosten der Reichweite geht, wird der Ioniq 5 wohl etwas eingebremst, wie man es auch schon im Vergleich der aktuell stärksten Modelle sehen kann.
Beim Kia EV6 leisten zwei Motoren 325 PS, beim Hyundai sind es 305 PS. Auch mit einem Respektabstand von einigen PS dürfte der Ioniq 5 N aber keinesfalls untermotorisiert sein. 2023 soll der sportlichste Ioniq 5 vorgestellt werden.

Von

Katharina Berndt
Sebastian Friemel