Infiniti Q30/Mercedes A-Klasse: IAA 2013
Kommt die bessere A-Klasse aus Japan?

Viel verrät Infiniti noch nicht zum Q30, der auf einer Mercedes A-Klasse basiert. Wir haben auf der IAA die Kompakten miteinander verglichen – und wissen jetzt mehr.
Die Partnerschaft zwischen Nissan-Renault und Daimler kommt langsam in Fahrt. Erst machte Mercedes aus dem Renault Kangoo den Citan, jetzt ist Nissan am Zug. Deren Edelmarke Infiniti zeigt in Frankfurt das Q30 Concept auf Basis der aktuellen A-Klasse. Wobei man das mit dem Konzept nicht so ernst nehmen darf. Wie uns der japanische Autohersteller versicherte, ist der Q30 schon sehr nah an der Serie, soll ab 2015 produziert werden. Das Konzept einer edlen Kompakt-Klasse beruht auf der Studie Etherea, die Infinti bereits 2011 präsentierte und deren Design größtenteils übernommen wurde.
Erster Eindruck: So sitzt es sich im VW Golf Sportsvan

Das Q30-Cockpit zeigt Ähnlichkeit zur A-Klasse – nur ist beim Infiniti alles eine Spur edler und durchdachter.
Bild: Thomas Starck
Pro und Contra: der Opel Monza im Messe-Check

Infiniti integriert die Endrohre des Q30 auffällig in die Heckschürze. Über die Motoren ist nichts bekannt.
Bild: Thomas Starck
Fazit
Besserer Material-Mix und attraktiverer Innenraum lassen das Infinit Q30 Concept besser dastehen als die Mercedes A-Klasse. Spannend wird es, wenn ab 2015 beide auf der Straße gegeneinander antreten müssen. Sebastian Vettel wird dem Kompakten von Infiniti mit seiner Fahrwerksabstimmung beste Gene mit auf den Weg geben. Mercedes legt wohl erst 2015 nach – mit dem Facelift der A-Klasse.
Service-Links
