Man kann es mittlerweile getrost als Regel bezeichnen: neue Messe, neuer cee'd. Auf der 62. IAA im September 2007 darf nun der dreitürige "pro_cee'd" aus der kompakten Kia-Familie erstmals als Serienversion um Aufmerksamkeit buhlen. Im Gegensatz zur Studie, die auf dem Pariser Salon 2006 zu sehen war, setzt das Serienfahrzeug auf deutlich weniger Chrom-Zierrat rundum und orientiert sich optisch weitgehend am Fünftürer. "Länger, niedriger und leichter als der fünftürige Bruder" soll der pro_cee'd sein, verspricht Jean-Charles Lievens, Vize-Präsident von Kia Motors Europe. Lievens ist sich sicher, dass der pro_cee'd "nicht nur bestehende Kia-Kunden neu begeistern, sondern der Marke europaweit komplett neue Käufer bescheren wird".

Machte die Studie noch den Eindruck, als käme sie ohne B-Säule aus, wirkt die Serie an dieser Stelle deutlich braver. Konkrete Angaben zum Gewicht machte Kia noch nicht, ebenso wenig zur Motorenpalette. Wenn der pro_cee'd die Aggregate des Fünftürers übernimmt, werden drei Benziner und zwei Diesel zwischen 90 und 143 PS in der Preisliste stehen. Nach oben wäre also noch Luft, vergleichbare Mitbewerber wie $(LA56209:Opel Astra GTC)$ oder $(LA59145:VW Golf GTI)$ sind deutlich stärker motorisiert. Dort könnte allerdings auch das Sport-Coupé platziert werden, das Kia kürzlich als Studie vorgestellt hat. Preise für den pro-cee'd nannte Kia noch nicht – der Fünftürer ist ab 14.300 Euro zu haben. Ein Cabrio, dessen Studie ex_cee'd bereits auf dem Genfer Salon 2007 vorgestellt wurde, soll ebenfalls folgen.