Kia Venga: Kaufberatung
Gesucht: Der beste Venga

Der Venga bietet auf 4,08 Meter Länge viel Platz, ist funktional und noch dazu komfortabel. Fünf Jahre nach der Markteinführung spendiert Kia seinem Minivan ein Facelift. Die Kaufberatung.
- Julia Winkler
Video: Kia Venga (2015)
Facelift für den Minivan
Bissigere Optik, moderneres Interieur
Jetzt frischt ihn Kia auf und verleiht dem Venga eine bissigere Optik und ein moderneres Interieur. Zwar schaut er immer noch mit großen Augen, doch das verschmitzte Lächeln hat sich zu einem ernsten, bestimmenden Blick gewandelt. Das liegt am gestreckten Lufteinlass, den jetzt horizontal statt vertikal angeordnete Nebelscheinwerfer flankieren. Im Top-Modell Spirit sorgt am Leuchtenrand LED-Licht dafür, dass man am Tag besser gesehen wird. Nebeneffekt des neuen Stoßfängers: Der Venga wächst minimal in der Länge. Darüber hinaus entbehrt der opulente Grill des Markenlogos, das nun wie beim großen Bruder Carens mittig darüber zur Geltung kommt. Dazu gibt es schickere Räder und eine Chromleiste, die das Heck zwischen den Rückleuchten ziert. Sie strahlen im höchsten Ausstattungsniveau ebenfalls in LED.
Alles News und Tests zum Kia Venga
Karosserie: Platz ist in der kleinsten Hütte

Ist der doppelte Gepäckraumboden auf der oberen Stufe fixiert, entsteht eine komplett ebene Ladefläche.
Bild: Auto Test / Julia Winkler
Der Innenraum ist im Detail verfeinert

Das Cockpit hat Kia mit Elementen in Alu-Optik aufgewertet und die Bedienung der Klimaanlage vereinfacht.
Bild: Werk
Manko: Wichtige Extras sind nicht einzeln zubuchbar
Enthaltsamkeit wird dagegen von den Basis-Käufern verlangt, denn die bekommen nicht mal eine Klimaanlage, die heutzutage zum Standard gehören sollte. Türgriffe und Außenspiegelkappen tragen zudem tristes Schwarz, die Außenspiegel sind nur manuell einstellbar. Weil sich das selbst gegen Aufpreis nicht ändern lässt, denn Kia-typisch sind Extras nicht einzeln zubuchbar, sehen wir die Investiton von 1800 Euro für Edition 7 als zwingend erforderlich. Hier darf man sich über Bluetooth, USB- und AUX-Anschluss, Multifunktionslenkrad, E-Fensterheber hinten, elektrische und beheizbare Außenspiegel sowie Klimaanlage und Mittelarmlehne vorn freuen und ist so auch für längere Touren ordentlich gerüstet.
Erste Wahl ist der 1,6-Liter-Benziner mit 125 PS

Die Lenkung dürfte bei zügig gefahrenen Etappen auf Landstraße oder Autobahn mehr Rückmeldung geben, in der Stadt lässt es sich dafür leichtgängig kurbeln.
Bild: Werk
Weitere Infos zum Kia Venga und seinen wichtigsten Konkurrenten finden Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es hier:
Fazit
Der überarbeitete Venga ist moderner und funktionaler als bisher. Obwohl bereits Edition 7 viele Wünsche erfüllt, ist das Sondermodell Dream Team unser Tipp, denn es bietet für einen akzeptablen Aufpreis einen deutlichen Mehrwert. Dazu empfehlen wir den souveränen 1,6-Liter-Benziner (18.790 Euro), für alle Langstreckenfahrer den starken 1.6 CRDi (20.240 Euro). Was noch fehlt: Euro 6 für alle Motoren und Turboschub für die Benziner.
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