Koenigsegg Agera R: Autosalon Genf 2011
Das PS-Monster

Der Bugatti Veyron bekommt Konkurrenz: den Koenigsegg Agera R. 1115 PS leistet der schnelle Schwede, den der Supersportwagenbauer bescheiden ein "Hypercar" nennt und stolz auf dem Genfer Salon präsentiert.
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- Stephan Bähnisch
Es gibt sie immer noch, die Supersportwagen, neben denen selbst ein Lamborghini Aventator wie ein zahmes Kätzchen wirkt. "Schneller als das Licht", so bewirbt Supersportwagenbauer Koenigsegg seine jüngste Kreation Agera R auf dem Autosalon in Genf (3. bis 13. März). Lichtgeschwindigkeit erreicht der Bolide zwar nicht, aber angesichts der technischen Daten muss auch ein Bugatti Veyron um seine Position fürchten. Der mit Bio-Ethanol befeuerte Agera R wirft 1115 PS in den Ring. Waren frühere Modelle der Schweden wie der CCR noch Kompressor-beatmet, setzt der Agera R auf eine doppelte Turboaufladung für den 5,0-Liter-V8. Die verhelfen dem Supersportler zu einem Drehmoment jenseits der 1000-Newtonmeter-Marke. 1200 Nm stehen maximal bereit, wenn E85-Sprit verwendet wird.
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Rückblick Genfer Salon 2010: Koenigsegg Agera mit 923 PS
Der Agera R für Genf bringt noch ein lustiges Gimmick mit: Weil der Kofferaum der Schweden-Flunder nur 120 Liter fasst, ist auf dem Dach eine Ski-Box von Thule verschraubt. Die ist extra angefertigt und aus leichtem CFK. Allein dieses Extra kostet rund 20.000 Euro – bei einem Preis von etwa 1,2 Millionen Euro für den Agera R sind das aber wohl Peanuts.
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