Elf Jahre ist der Aventador jetzt auf dem Markt. Nun wird es Zeit für ein Nachfolgemodell des V12-Supersportlers. Das Wichtigste vorweg: Den frei atmenden V12 wird der Italiener behalten, und als erstes Modell der Marke wird er als elektrifizierter Plug-in-Hybrid an den Start gehen. AUTO BILD hat seinen Zeichner gebeten, den Aventador-Nachfolger zu zeichnen.
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An den groben Abmessungen dürfte sich nicht allzu viel ändern, es bleibt bei der keilförmigen Form und den Scherentüren. Beim Design könnten Modelle wie der Sian Pate gestanden haben, eine neu gestaltete Front mit Y-förmigen Tagfahrleuchten dürfte der Nachfolger bekommen.

Riesiger Diffusor und oben liegende Auspuffanlage

Die Lüftungsöffnungen werden wohl mit neuen Aerodynamik-Elementen bestückt, die Seitenlinie zeigt sich gewohnt flach und mit Luftauslässen hinter den Vorderrädern. Hinter den Scherentüren wird es große Lufteinlässe geben, die Frischluft für den Motor und Kühler bringen sollte. Das Heck ziert ein gewaltiger Diffusor, die Abgasanlage ist weit nach oben gewandert.
Und der Antrieb? Der wird – wie bereits erwähnt – elektrifiziert. Der längs eingebaute V12-Saugmotor darf zwar bleiben, wird aber von Grund auf neu entwickelt und im Tandem mit einem E-Motor arbeiten. Zu Hubraum und Leistung will Lamborghini noch nichts verraten, es dürfte aber mehr Leistung sein, als der aktuelle Aventador hat. In der stärksten Ausbaustufe Ultimae kommt der auf 780 PS und 720 Nm maximalem Drehmoment.

Heißt der Aventador-Nachfolger "Tormenta"? (Update!)

Die Italiener verraten ebenfalls noch nicht, wie der neue heißen wird. Denn nach Miura, Countach, Diablo, Murcielago und Aventador dürfte auch das neue V12-Hybrid-Flaggschiff einen eigenständigen Namen erhalten, wenn er 2023 auf den Markt kommt.
Bleibt die Frage, wie der Supersportler heißen wird. Zuletzt streute sich auf dem Kanal von Supercar Blondie das Gerücht, sein Nachfolger könnte auf den Namen "Tormenta" hören. Wie bei Lamborghini üblich, stammt der Name aus dem Spanischen und bedeutet übersetzt "Gewitter" – Was als Anspielung auf das Zusammenspiel zwischen donnerndem V12 und Elektromotor durchaus realistisch scheint. Und der Preis? Der dürfte zum Marktstart wohl bei rund 350.000 Euro in der Basis liegen.

Von

Sebastian Friemel