Lexus RC F (Genf 2014): Sitzprobe
Exklusive Eindrücke vom Lexus RC F

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Der RC F ist die Sportversion des Lexus RC Coupés. Mit dem stäksten V8 der Japaner wird er ab September BMW M4 und Co ärgen. Wir saßen schon drin!
Messerundgang: Die Highlights auf dem Genfer Autosalon
Video: Lexus RC F
450 PS im Lexus-Renner
Beeinflusst vom Supersportler LFA
Nicht überall ist der umfassende Einsatz von Carbon so offensichtlich wie auf dem Dach. Der kohlefaserverstärkter Kunststoff sorgt nach Vorbild des LFA und dem Rennwagens IS F CCS-R für Gewichtsreduktion. Neben dem Dach ist auch die Motorhaube und der aktive Heckspoiler aus dem teuren Kunststoff. Die Theke ist wie beim LFA in den Gepäckraumdeckel integriert, fährt bei Geschwindigkeiten über 80 km/h herraus und erzeugt Abtrieb. Die vier trapezförmig angeordneten Endrohre sind extravagant und passen zum gesamten Erscheinungsbild des Lexus – mutig!
Für die Rennstrecke konzipiert
Trotz der optischen Ausgefallenheit bleibt der Passagierkomfort nicht auf der Strecke – zumindest nicht auf den beiden Vordersitzen. Sie sind mit Integralschaum gefüttert, saugen den Fahrer quasi auf und bieten viel Seitenhalt. Die durchgehenden Rückenlehnen sind je mit einem F-Emblem geprägt. Hintergrund: Der RC F ist der Nachfolger des des IS F von 2008. Bei beiden steht der Zusatz F für den Fuji Speedway, eine berühmte Rennstrecke in Japan, wo ein Teil des Entwicklung stattfindet. Daher sind Instrumente, Lenkrad, Sitze und Pedalerie so ergonomisch ausgerichtet, dass unweigerlich ein Rennsport-Gefühl aufkommt. Man wünscht sich nichts sehnlicher, als das Gapedal durchzudrücken, den V8 aufbrüllen zu lassen und durch den Schub in den Sitz gepresst zu werden. Trotzdem sind auch längere Autobahnstrecken mit dem RC F vorstellbar.
Neuer Fahrassistent für Hecktriebler

Pedale und Einstiegsleisten sind aus Aluminium. Das Lenkrad kommt mit speziellem Kranz.
Bild: Thomas Starck
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