So sexy hat sich
Maserati lange nicht mehr präsentiert. Mit dem Alfieri Concept ist den Italienern eine gehörige Überraschung geglückt – über die Studie gab es vorher nur vage Gerüchte. Und jetzt steht sie da mit ihrer langen Motorhaube á la
Jaguar E-Type, guckt die staunenden Massen mit grimmigen Xenon-Scheinwerfern an. Der weit aufgerissene Kühlerschlund und die breit ausgestellten Kiemen beatmen den V8-Saugmotor mit 460 PS. Die kräftige Karosse erscheint wie aus einem Guss. Und darunter steckt die Transaxle-Plattform des
Maserati GranTurismo.
Sportliche Schönheit kommt 2014 aus Italien
Video: Maserati Alfieri - Genf 2014
Der F-Type mit dem Dreizack
Auch bei
Audi gibt es eine Überraschung, die vor allem bei Sportwagenbegeisterten für Freude sorgt. Neben
TT und TTS stellen die Ingolstädter das
TT Quattro Sport Concept auf die Bühne – ein Ausblick auf den TT RS. Der dürfte dann um die 420 PS haben. Der Wabengrill ist wieder einmal groß wie ein Tennisnetz. Das Heck dominieren zwei fette Auspuffrohre sowie ein ausladender Heckspoiler, die wir eher von japanischen Sportlern oder Tunern gewohnt sind. Mehr Seriennähe hat da sicherlich das
Alfa Romeo 4C Spider Concept. Das kleine Stoffverdeck des Mittelmotorsportlers erforderte verstärkten Einsatz von Kohlefaser, unter anderem für den Überrollbügel, den Windschutzscheiben-Rahmen und die Spoiler. Summiert kommt der 4C auf 60 zusätzliche Kilogramm, bleibt trotzdem noch unter knapp einer Tonne.
Crossover gibt es in Genf reichlich
Video: Jeep Renegade - Genf 2014
Kompakt-SUV fürs Grobe
Neben den schnittigen Sportlern sorgen Kompakte, besonders die neue Gattung der Crossover für Besucherandrang. Cactus Aventure,
Nissan Juke Facelift,
Fiat Panda Cross,
VW T-Roc und
Opel Adam Rocks kokettieren allesamt mit dem Offroad-Image. Sie sind höhergelegt, rundum beplankt, sogar optional oder serienmäßig mit Allrad bestückt. Der
Jeep Renegade bringt bereits von Haus aus ein ernst zu nehmendes Kletter-Image mit. Was auf den ersten Bildern noch wie ein aufgebockter
Fiat 500 L wirkte, erweist sich am Messestand als robuster Geländewagen. Die Materialien scheinen solide genug für den Einsatz abseits befestigter Straßen.
Individualisierung ist bei den Kleinen Trumpf
Video: Aygo, C1, 108
Eine Plattform, drei Autos
Mit viel Bling-Bling sonnen sich die Kleinwagen im bunten Neonlicht.
Toyota Aygo,
Peugeot 108 und
Citroën C1 teilen zwar eine Plattform, wahren aber durch zahlreiche Ausstattungsoptionen den Abstand zueinander. Ob zweifarbige Lackierungen mit oder ohne Muster, mit Blumenaufklebern (
Peugeot 108) oder farblich abgesetzten Außenspiegelverkleidungen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es lebe die Individualisierung! In einem Punkt ähneln sich allerdings alle neuen Kleinwagen: Die Cockpits sind hochwertiger und vernetzter als früher. Gutes Beispiel ist der
Renault Twingo. Sein farbenfrohes Interieur gefällt mit angemessener Materialauswahl und guter Verarbeitung. Erstmals ist ein großer Monitor an Bord, über den sich Navigation und Soundanlage bedienen lassen.
Aber egal ob günstige Kleinwagen oder teure Supersportler – ein großes Display im Armaturenträger ist Pflicht und am besten mit Internetverbindung. Wie Connectivity günstig geht, demonstrieren Modelle wie der
Twingo.
Audi ist mit seinem TT auf dem neuesten Stand der Zeit, während Skoda VisonC und
Volvo Estate Concept zeigen, wo es zukünftig in Sachen Apps, Sprachsteuerung und Multimedia hingeht.