(dpa) Die deutsche Automobilindustrie hat für den Lokführerstreik vorgesorgt, leidet aber unter zusätzlichen Logistikkosten. "Die werden weiter steigen. Von Tag zu Tag wird die Lage schwieriger", sagte eine Sprecherin des Branchenverbandes VDA am 6. Mai 2015 in Berlin. Neben der Aufrechterhaltung der Logistikkette zur Produktion müssen die Hersteller insbesondere den Transport der fertigen Autos neu organisieren. In normalen Zeiten werde etwa jedes zweite Fahrzeug per Schiene transportiert, so der VDA. Dieser Verkehr müsse nun auf die Straße und auf andere Güterbahnen außerhalb des Deutsche-Bahn-Konzerns verlagert werden. Wegen der knappen Kapazitäten seien die Preise für die Logistik gestiegen.