Lokführerstreik: Alternativen zur Bahn
Trotz Bahnstreiks zum Ziel

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Der Lokführerstreik ist vorbei – doch neue Warnstreiks bei der Bahn sind nicht ausgeschlossen. Wir verraten Ihnen die besten Alternativen zur Bahn!
Aufatmen bei Bahn- und Autofahrern: Der Streik der Lokführergewerkschaft GDL wird noch am Donnerstag (21. Mai 2015) beendet. Beide Seiten einigten sich auf ein Schlichtungsverfahren in dem festgefahrenen Tarifkonflikt, teilten Deutsche Bahn und GDL am Donnerstagmorgen mit. Laut GDL ist der Streik erst am Abend um 19 Uhr komplett beendet. Die Gefahr neuer Warnstreiks bei der Deutschen Bahn ist nach Aussage der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) allerdings hoch: "Die Chancen stehen fünfzig zu fünfzig", sagte EVG-Verhandlungsführerin Regina Rusch-Ziemba am Donnerstag in Berlin, wo die Gewerkschaft mit der Bahn verhandelte. Sie drohte mit Warnstreiks, sollte sich die Bahn bei "materiellen Fragen" nicht bewegen. Falls es wieder zu Zugausfällen kommt, haben wir für Sie Alternativen zur Schiene zusammengestellt.
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Fernreise mit dem Fernbus

Fernbusse sind eine günstige Alternative, von A nach B zu kommen.
Bild: dpa
Bilanz des Bahnstreiks 2014: Boom für Bus und Co
Nimm mich mit: Mitfahrgelegenheiten
Mitfahrgelegenheit: Eine Privatperson hat noch Plätze im Auto frei und nimmt andere gegen ein meist überschaubares Entgelt mit. Angeboten werden solche Fahrten auf diversen Internetseiten oder Apps, zum Beispiel www.mitfahrzentrale.de (Registrierung nötig!). Gebührenfreie Portale sind beispielsweise flinc.org, blablacar.de, bessermitfahren.de und drive2day.de.
Alles zum Thema Carsharing
Auch hier registrierten die Betreiber bei den vergangenen sieben Bahn-Streiks einen deutlichen Anstieg an Reise-Anfragen. "Beim letzten Streik sind Zehntausende Reisende auf Mitfahrgelegenheiten umgestiegen und das hat sehr gut funktioniert", sagt Simon Baumann, Sprecher von mitfahrzentrale.de nach dem mehrtägigen Streik im November 2014. Neben der Nachfrage steigt in der Regel auch das Angebot an Mitfahrgelegenheiten durch den Streik. "Viele Autofahrer zeigen sich solidarisch und bieten freie Plätze in ihrem Wagen für Leute an, die in die gleiche Richtung wollen." Für viele Städteverbindungen sind in der Regel Angebote verfügbar. Frühes Buchen per App oder die Internetseite ist aber sinnvoll.
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Mitfahrgelegenheiten bei Twitter suchen: #Twitfahrgelegenheit
Auto statt Bahn: Carsharing

Auto statt Bahn: Carsharing.
Bild: Werk
Hohe Transportkosten: Autobauer leiden unter Lokführerstreik
Alles zum Thema Carsharing
Andere Variante: privates Carsharing. Immer mehr Privatpersonen bieten ihr Auto zum Teilen an – das spart Kosten und schont die Umwelt. Vermittler von günstigen Privatautos zum Mieten sind Plattformen wie Autonetzer oder Tamyca. Eine weitere Variante ist Uber.
Mobil in der Stadt: Taxi
Die S-Bahn steht – ab ins Taxi? Innerstädtisch sicher eine Alternative, aber auf Langstrecken geht das natürlich ins Geld. Bei den letzten Streiks verbuchte der deutsche Taxi- und Mietwagenverband mehr längere Fahrten als gewöhnlich. Eine Taxe zu ergattern, sollte trotzdem kein Problem sein. Lediglich an Flughäfen und Bahnhöfen wird der Streik sich aber erfahrungsgemäß sicher bemerkbar machen.
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