Manhart MH4 900: krass getunter BMW M4
Fast doppelt so viele Pferdestärken wie ein Serien-M4

Bild: Manhart
Die Tuningfans unter uns kennen ganz sicher die Firma "Manhart Performance". Wem dieser Name jedoch nichts sagt, der sollte sich diesen nun besser hinter die Ohren schreiben, denn die Tuner aus Wuppertal haben richtig was drauf!
Egal ob BMW M2, Porsche 911 oder Mercedes-AMG C 63 – Manhart holt aus Serienfahrzeugen noch so einiges an Leistung heraus und macht sie zu echten Straßen-Biestern. So auch beim brandneuen MH4 900 auf Basis des aktuellen BMW M4 mit dem Baucode G82. Und die "900" im Namen steht nicht etwa für die Leistung – es wurden nämlich noch mehr PS herausgekitzelt! Auf 922 PS und 1190 Nm Drehmoment bringt es der getunte Bayer am Ende.
Der Manhart MH4 900 ist ein Supersportler für die Straße
Dass man die volle Kraftentfaltung des Manhart MH 900 auf einer normalen Straße im Alltag wohl eher nicht erleben wird, ist eine traurige, aber ganz sicher keine überraschende Nachricht. Aber lieber haben als brauchen, oder? Das haben sich die Tuningprofis bei der Entwicklung dieses getunten M4 vielleicht auch gedacht. Eine Steigerung von 412 PS im Vergleich zum BMW M4 Competition Coupé (510 PS) klingt schon grenzwertig.
Dafür verantwortlich sind laut Manhart umfangreiche Hardware-Optimierungen. Der werksseitige, drei Liter große Biturbo-Sechszylinder (S58) bekam ein Turbolader-Upgrade samt Ladeluftkühler. Ergänzt wurde das Paket noch mit geschmiedeten Kolben und Pleueln, einem Ansaugsystem aus Carbon und einer Anpassung der Motorelektronik. Auch das Getriebe wurde an die neue Leistung angepasst und ist jetzt auf 1300 Nm Drehmoment ausgelegt.

Der Dreiliter-Biturbo-Reihensechszylinder bringt es nach dem Manhart-Upgrade auf stolze 922 PS und 1190 Nm Drehmoment.
Bild: Manhart
Für den passenden Sound sorgt eine Remus-Edelstahl-Abgasanlage mit vier Endrohren und Klappenfunktion, die auf Wunsch um 200-Zellen-Kats von HJS, neue Downpipes und OPF-Deleter erweitert werden kann. Diese gehen allerdings nicht durch den TÜV.
Für eine optimierte Agilität verpassten die Tuner dem M4 noch höhenverstellbare Gewindefedern von H&R und eine Manhart-spezifische Fahrwerksoptimierung.
Schwarz trifft auf Champagner
Aggressiv und gefährlich: Das klingt nach der passenden Beschreibung für die Optik des Manhart-M4. Hier trifft eine schwarze Lackierung auf champagnerfarbene Akzente, die beispielsweise die Niere einrahmen und sich auch am mächtigen Heckdiffusor wiederfinden.

Das Heck besticht mit mächtigem Diffusor und vier Endrohren, einem markanten Spoiler und Schürzen-Aufsätzen.
Bild: Manhart
Mattschwarze Felgen in 20 und 21 Zoll, die es auf Kundenwunsch auch in weiteren Farben gibt, ergänzen den Look. Zusätzlich gibt es das hauseigene Carbon-Bodykit, das aus einer Motorhaube mit GTR-Lufteinlässen, einem neuen Kühlergrill, einem Spoiler sowie Flics, Spiegelkappen, Seitenschweller und Kotflügel-Seitenlamellen besteht. Am Heck gibt es Schürzen-Aufsätze und eine markante Spoilerlippe.

Die angepasste Motorhaube mit GTR-Lufteinlässen und die champagnerfarbenen Akzente sind eine gelungene Kombi.
Bild: Manhart
Sportlicher Innenraum
Kleine Anpassungen gibt es auch im Interieur: Ein Manhart-Clubsport-Überrollbügel, der ebenfalls in Champagner lackiert ist, und neue Fußmatten liefern den Feinschliff für das Gesamtpaket des getunten M4. Auch an den Schalensitzen und der 12-Uhr-Markierung des Lenkrads taucht die Akzentfarbe auf. Zusätzlich lassen sich einige Carbonelemente im Innenraum wie an der Mittelkonsole oder der Armatur finden.

Feine Anpassungen gibt es auch im Innenraum: Carbon, Überrollkäfig und neue Fußmatten.
Bild: Manhart
Was das vollumfängliche Paket kostet, lässt Manhart zunächst noch offen. Aber günstig wird es sicher nicht werden.
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