Zuerst die gute Nachricht: Im Januar 2024 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 213.553 Pkw neu zugelassen, 19,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Und nun die schlechte: Das ist ein Scheinerfolg.
"Der deutliche Zuwachs täuscht über die reale Situation im Automobilhandel hinweg", sagt Arne Joswig, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). "Vor einem Jahr hatten wir einen extrem schlechten Januar, weil bei den E-Autos viele Zulassungen aufgrund der ab 1. Januar 2023 reduzierten Förderung vorgezogen wurden."
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Die Bestellquoten verharrten aktuell auf dem niedrigen Niveau des Vorjahresmonats, so der Branchenverband. Entsprechend vorsichtig fällt die ZDK-Prognose fürs laufende Jahr aus: 2,65 Millionen Neuwagen gegenüber 2,84 Millionen 2023.

Kompakte Autos legen wieder zu

Bemerkenswert: Die Kompaktklasse legte im Januar um 52,7 Prozent zu. Neben dem Primus VW Golf (plus 64,4 Prozent) machten etwa Opel Astra (plus 256 Prozent), Seat/Cupra Leon (plus 172,9 Prozent), Audi A3 (plus 55,7 Prozent) und BMW 1er (plus 41,9 Prozent) enorme Sprünge nach vorn. Nachdem jahrelang ungebremstes und oft unvernünftiges Größenwachstum angesagt war, erleben Autos mit Normalmaßen womöglich eine kleine Renaissance.
Stabil zeigt sich im Januar der Gebrauchtwagenmarkt. 527.258 Besitzumschreibungen bedeuten ein Plus von 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.