Bei Mazda ist es inzwischen eine lieb gewordene Tradition: Bereits zum achten Mal luden die Japaner ausgewählte Journalisten zu einer ihrer legendären Epic-Touren ein. Und dieses Jahr war das beeindruckende Atlasgebirge in Marokko das Ziel. Ein Ort, der durch seine natürliche Schönheit begeistert – aber auch herausfordernde Fahrbedingungen bietet.
Das robuste SUV Mazda CX-60 3.3 e-Skyactiv D 254 bietet sich dabei dank eines starken Reihensechszylinder-Diesels und Allradantrieb als idealer Begleiter an, um die raue Landschaft des Atlasgebirges zu erkunden.

Auswirkungen des Erdbebens von 2023 spürbar

Start und Ziel der rund 1250 Kilometer langen Rundtour ist Marrakesch. Nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt wird es bereits bergig, und die asphaltierten Straßen werden zu Schotterpisten. Das Erdbeben, das die Region im September 2023 ereilte, hat die Fahrbahn an vielen Stellen ziemlich marode gemacht.
Mazda CX-60 Epic Drive Marokko
Die Straßen über das Atlasgebirge sind oftmals nicht viel mehr als Schotterpisten.
Bild: Hersteller
Hier zeigt sich der Mazda CX-60 von seiner übersichtlichen und sicheren Seite. Dank der erhöhten Sitzposition hat der Fahrer stets einen hervorragenden Blick auf die Piste. Die Vielzahl modernster Assistenzsysteme und das ausgewogene Fahrwerk geben einem dabei immer das Gefühl, Herr der Lage zu sein. So lässt sich auch am Steuer die atemberaubende Landschaft genießen.
Hinweis
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Aufregend ist es trotzdem. Denn im Atlasgebirge geht es oft gefährlich nahe am Abgrund entlang, wobei die fehlenden Leitplanken für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen. Trotz der teilweise noch im Bau befindlichen Straßenabschnitte und der ständigen Nähe zu dem schweren Baugerät, das gerade erst eine Straße in die felsige und karge Bergwelt fräst, bietet die Tour spektakuläre Fernsichten und einzigartige Erlebnisse in den ursprünglichen Ortschaften.
Mazda CX-60 Epic Drive Marokko
Nah am Abgrund: Auf bis zu 3000 Meter Höhe fahren wir auf Straßen, die meist keine Begrenzungen haben.
Bild: Hersteller
Bei unserer Überquerung des Atlasgebirges erklimmen wir Höhen von bis zu 3000 Metern. Dort oben offenbart sich eine Welt bizarrer Felsformationen, die vor Millionen von Jahren entstanden sind. Die karge Landschaft verleiht dem Trip eine fast außerirdische Atmosphäre.

Übernachtung mitten im Nichts

Am Ende des Tages steuern wir die Ecolodge Quednoujoum an. Abseits von der befestigten Straße fahren wir noch einige Kilometer buchstäblich über Stock und Stein, um die außergewöhnliche Unterkunft mitten im Nichts zu erreichen – für den CX-60 kein Problem. Die Lodge ist aus natürlichen Materialien gebaut und komplett solarbetrieben. So abgeschieden bietet sich uns ein unvergesslicher Abschluss eines ereignisreichen Tages – inklusive Sonnenuntergang und einem Sternenhimmel, der in dieser Form in Europa kaum noch erlebbar ist.
Mazda CX-60 Epic Drive Marokko
Der Weg zur Ecolodge führt den Mazda CX-60 über einige Kilometer unbefestigter Piste.
Bild: Hersteller

Serpentinen, Felswände und Begegnungen

Nach einer erholsamen Nacht in der Wüstenlandschaft auf der östlichen Seite des Atlasgebirges, geht die Reise am nächsten Tag weiter – und zwar durch die berühmte Dadés-Schlucht, einer Region, die für ihre natürliche Schönheit bekannt ist. Enge Serpentinen durchziehen die rostroten Felsen. Die Einheimischen nutzen das Land effizient und bauen auf jedem verfügbaren Quadratmeter Lebensmittel- und Nutzpflanzen an, die sie zum Leben und für den Handel brauchen. Die Begegnungen mit den Menschen, die oft mit schwer bepackten Eseln unterwegs sind, zeigt, welch harte Arbeit in dieser rauen Natur nötig ist, um ihr etwas Verwertbares für Mensch und Tier abzutrotzen.
Mazda CX-60 Epic Drive Marokko
Enge Serpentinen durchziehen die rostroten Felsen der Dadés-Schlucht.
Bild: Hersteller

Souveräne Begleitung aus Japan

Kommen wir zum Abschluss noch zu unserem Tourbegleiter: Der Mazda CX-60 ist bis zum Marktstart des CX-80 das aktuell größte SUV in der Produktpalette der Japaner. Mit seinem bärenstarken 3,3-Liter-Reihensechszylinder-Diesel zeigt sich der Mazda CX-60 3.3 e-Skyactiv D 254 trotz der anspruchsvollen Streckenführung und der Höhenunterschiede verhältnismäßig genügsam im Verbrauch.
Mazda CX-60 Epic Drive Marokko
Ein rundum idealer Tourbegleiter: der Mazda CX-60 3.3 e-Skyactiv D 254.
Bild: Hersteller
Die Fahrt durch kurvenreiche Strecken und über schlechte Wegabschnitte zeigt, wie gut das Fahrwerk und die Assistenzsysteme des CX-60 auch unter schwierigen Bedingungen funktionieren. Zudem erwies sich das Fahrzeug als zuverlässig und mit seinen sehr bequemen Sitzen (inklusive Massagefunktion und Sitzbelüftung) uneingeschränkt langstreckentauglich.
Hinweis
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