McLaren MP4-12C
Formel 1 light: UPDATE

600 PS aus acht Zylindern und "sparsamer als die Konkurrenz": McLaren enthüllte am Stammsitz in England offiziell den MP4-12C. Der ist rasend schnell und erstaunlich leicht. Viele Fotos!
- Stephan Bähnisch
McLaren baut wieder einen Supersportler. Das ist jetzt amtlich, denn die Briten haben die Superflunder jüngst in Woking vorgestellt. Lewis Hamilton und Jenson Button höchstselbst legten Hand an, um den MP4-12C zu enthüllen. Im Gegensatz zum F1, der in den späten Neunzigern in einer Kleinstserie wegen des exorbitanten Preises von 1,5 Millionen D-Mark überwiegend die Garagen von Scheichs bevölkerte, soll der McLaren MP4-12C regelrecht bodenständig bleiben. Zwischen 150.000 und 190.000 Euro gibt McLaren als Haustarif an. Nicht der Bugatti Veyron gilt als Konkurrenz, sondern der $(LB583174:Porsche 911 GT3)$, der Ferrari 458 Italia oder der Aston Martin DB9. Und es dient dieses Mal nicht Formel-1-Partner Mercedes als Helfer bei vielen Teilen, sondern der MP4-12C entsteht laut McLaren komplett in Eigenregie.
Der McLaren MP4-12C ist sparsamer als die Konkurrenz

Bild: Werk
Das Kohlefasermonocoque wiegt nur 80 Kilogramm

Bild: Werk
Türen schwenken nach vorn
Das Heck wird dominiert von einem Spoiler, die beiden Auspuffrohre in Trapezform sind nach oben gesetzt, weil unten ein Diffusor die Aerodynamik optimiert. Aus der Vogelperspektive wird der Blick auf den V8 durch die Heckscheibe möglich. Die Türen schwenken nach oben, ein nettes Gimmick für den großen Auftritt vorm Szene-Café. Innen sind elektrisch verstellbare Sportschalen in Teilleder verbaut, der Fahrer wird eingerahmt vom breiten Mitteltunnel und den Türinenverkleidung, auf der Teile der Bedienelemente sitzen. Die Ausströmer der Luftauslässe erinnern an Flugzeugturbinen, ein Touchscreen-Display in der Mitte vereinfacht die Bedienung von Navi oder Soundsystem, darunter sitzt die Bedienung der Klimaeinheit. Auf Wunsch soll es laut McLaren sogar Internet-Zugang geben. 1000 Einheiten pro Jahr will McLaren ab 2011 verkaufen, die Hälfte davon in Großbritannien und den USA.
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