Megatest: Das große Fazit
Sechsmal siegt das kleinere Modell

–
Abspecken liegt im Trend. Wer überflüssige Kilo weglässt, muss nicht zwangsläufig verzichten. Im Gegenteil: AUTO BILD verrät, bei welchen Modellen die Diät Sinn macht.
"Guck mal, unseren Nachbarn geht es nicht so gut." Kennen Sie diesen Spruch? Fürchten Sie ihn sogar? Kaum steht ein kleineres Auto vor der Tür, tuscheln Meier und Müller über Schulden und sozialen Abstieg. Pah, wenn die wüssten! Kleiner ist nicht automatisch schlechter, sondern beim Autokauf oftmals die cleverere Wahl. Das hat der erste Teil unseres Vergleichs von fünf Auto-Paaren bewiesen. Mercedes GLK, BMW 3er und VW Scirocco siegten im direkten Größen-Vergleich gegen Mercedes ML, BMW 5er und VW Golf. Nur in zwei Fällen – Dacia Duster statt Sandero und Citroën C4 statt C3 – gewann der größere, teurere Markenbruder.

Bild: Toni Bader
Ob klein wirklich besser als groß ist, erfahren Sie in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen gibt es als Download im Heftarchiv.
Fazit
Vergessen Sie die alte Regel, dass das größere Auto auch das bessere ist. Oftmals gilt genau das Gegenteil. Bei unserem Vergleich von zehn Auto-Paaren hat sechsmal das kleinere Modell die Nase vorn. Nur in drei Fällen empfehlen wir das größere Auto. Und bei den Peugeot-Vans 3008 und 5008 geht der Vergleich unentschieden aus. Hier sollten die persönlichen Vorlieben und Anforderungen den Ausschlag geben: Wie viel Platz brauche ich wirklich? Wie eng sind die Parklücken vor meinem Haus? Fragen, die natürlich auch für alle anderen Paarungen gelten. Denn bei neutraler Betrachtung haben die Kleinen oftmals Vorteile. Ein VW Scirocco R etwa hat keinen Allradantrieb, ist günstiger als der Golf R, macht aber nicht weniger Spaß. Oder nehmen wir den BMW X1. Im direkten Vergleich mit dem X3 wirkt er moderner, bietet ähnlich viel Platz, ist aber 4000 Euro günstiger.
Service-Links