Das Gute und das Bessere – A-Klasse Limousine vs. CLA Coupé
Entgegen der ursprünglichen Annahme vieler gibt es sowohl die neue A-Klasse Limousine als auch die zweite Generation des CLA. AUTO TEST zeigt, was die beiden kompakten Viertürer können.
Andreas Jüngling
Jetzt bloß nicht den Überblick verlieren. Zur Orientierung: Der rote Testwagen auf den Bildern ist ein Mercedes CLA, der silberne eine A-Klasse Limousine. Die Unterschiede sind in der Realität zunächst genauso klein wie auf den Bildern. Eine flachere Dachform und rahmenlose Türen beim CLA, ein etwas konventionelleres Format mit herkömmlichen Türen bei der A-Klasse – so viel lässt sich mit bloßem Auge auf den ersten Blick erkennen. Der zweite Blick offenbart, dass tatsächlich bis auf Außenspiegel und Türgriffe kein einziges Karosserieteil der beiden Geschwister übereinstimmt. Hier ein Knick im Scheinwerfer, dort eine glattere Flanke, verschiedene Frontschürzen ... Je länger Sie hinsehen, desto mehr Unterschiede finden Sie. Damit nicht genug, der flachere CLA ist auch ein gutes Stück länger als die A-Limo. Das resultiert zwar in einer etwas geringeren Kopffreiheit, aber auch in einem größeren Kofferraum. Aerodynamisch betrachtet hat wiederum die A-Limo mit einem cW-Wert von 0,22 die Nase ganz knapp vor dem CLA (cW 0,23). Bemerkenswert sind die Werte jedoch bei beiden Modellen. Es handelt sich um die derzeitigen Rekordhalter für den geringsten Luftwiderstand bei Serien-Pkw.
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und zu den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und gegebenenfalls zum Stromverbrauch neuer Pkw können dem "Leitfaden über den offiziellen Kraftstoffverbrauch" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der "Deutschen Automobil Treuhand GmbH" unentgeltlich erhältlich ist www.dat.de.
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Die A-Klasse versteht sich als perfektioniertes Pendlerauto
Die gestreckte Silhouette des CLA geht nicht allein auf flache Formen und lange Linien zurück. Er ist auch länger als die A-Limo.
Ein weiterer Unterschied liegt in den Radträgern. Der CLA hat eine gut vier Zentimeter breitere Spur als die A-Klasse. Das dient hauptsächlich dem stattlichen optischen Eindruck. Fahrerisch lässt sich dieser Zuwachs höchstens auf allerletzter Rille feststellen. Zu guter Letzt besteht der größte Unterschied in der Preisliste. Gut 2800 Euro liegen immer zwischen A und dem teureren CLA, wobei Letzterer stets 17-Zoll-Leichtmetallräder und eine Grundausstattung auf Höhe der Linie Style der A-Klasse mitbringt. So nivelliert sich der Preisunterschied bei günstigen Versionen, was bereits zu Beginn unserer Kaufberatung zeigt, dass der CLA für Fans optischer Spielereien und eines dynamischen Auftritts stets die erste Wahl sein dürfte. Was zunächst selbstverständlich klingt, findet sich konsequent in den Preislisten wieder. So sind die 160- und 160d-Basismotoren der günstigeren A-Klasse vorbehalten, zudem ist diese – für ganz besondere Sparfüchse – mit aerodynamisch optimierten Radsätzen, beginnend bei der serienmäßigen Radkappe, zu haben. Hier ist Mercedes ganz konsequent und bietet die Möglichkeit, das hohe Sparpotenzial voll auszunutzen. Somit – Zwischenfazit Nummer zwei – findet sich hier das Hauptargument für die A-Klasse Limousine. Sie versteht sich als perfektioniertes Pendlerauto. Fahreigenschaften, Verarbeitungsqualität und Image liegen auf hohem Mercedes-Niveau, die Verbräuche können sich, bei entsprechender Fahrweise, jedoch mit denen der günstigsten Kleinstwagen messen.
Bei den Infotainment-Optionen unbedingt in die Vollen gehen
Von den kompakten Maßen mal abgesehen, erfüllt das Interieur auch Premiumansprüche. Wie immer bei Mercedes gibt's kaum Grenzen für Sondermaterialien.
Nachdem wir nun die Unterschiede dargelegt haben, wird es Zeit zum Einsteigen. Die Tür fällt bei beiden Modellen satt hinter uns zu, und auch die Cockpits sind zunächst identisch. Ganz gleich, ob ein Dachhimmel nun schwarz oder weiß ist, die Seitenscheiben rahmenlos oder nicht – der haptische Eindruck vermittelt schon in den Basismodellen Premiumniveau. Bedienelemente und Infotainment gleichen den anderen Modellen der Daimler'schen Kompakt-Plattform. Ein Hinweis gilt der Sitzauswahl. Meiden Sie die Sportsitze der AMG Line im CLA und den Sportmodellen. Ihre Kopfstützen sind in die Sitzlehne integriert und drücken kleinen Fahrern den Kopf nach vorn, größeren sitzen sie unangenehm im Genick. In unserer Redaktion konnte sich keiner so recht mit ihnen anfreunden. Die komfortablen Standardsitze mit herkömmlichen Kopfstützen sind dagegen durchweg empfehlenswert und glänzen auch auf langen Strecken. Bei der Wahl der Infotainment-Optionen empfehlen wir indes, in die Vollen zu gehen. Serienmäßig nutzen Kombiinstrument und Navi/Radio zwar stets hochauflösende Displays, doch wirken die kleinen Siebenzoll-Anzeigen auf ihrer schwarzen Unterlage etwas verloren. Die Funktionalität schränkt das zwar kaum ein, aber der Wiederverkaufswert leidet dann doch. Das Navigations-Premiumpaket für 1660 Euro vergrößert beide Schirme auf 10,25 Zoll, sodass beinahe eine optische Einheit entsteht. Ferner zählen die Navigationsfunktionen des MBUX-Systems zum Besten, was die Autowelt derzeit zu bieten hat. Auch zu Head-up-Display (1178 Euro) und Augmented-Reality-Anzeige (297 Euro) können wir nur raten. Letztere zeigt ein Echtzeit-Kamerabild und blendet die Fahrhinweise in das reale Kamerabild ein – eine geniale Idee, die man schnell nicht mehr missen möchte. Auch fürs Interieur bietet Mercedes ellenlange Optionslisten. Zwar sind Edelhölzer und üppige Lederumfänge eine feine Sache, als echte Kauftipps sind sie jedoch zu vernachlässigen. Der ohnehin sehr moderne Innenraum der Kompaktbrüder macht immer einen guten Eindruck.
Das Fahrwerk gefällt: sportlich-straff, aber dennoch komfortabel
Die Lenkung bietet die nötige Agilität eines Kompakten, zeigt auf der Autobahn aber auch die bekannte Mercedes-Schwere.
Der Motorstart erfolgt serienmäßig per Startknopf – dessen Bedruckung sich peinlicherweise schnell abnutzt. Schlüssellose Türöffnung muss in allen Linien für 476 Euro hinzugekauft werden. Unterwegs gefällt uns zunächst die herrlich präzise Lenkung, die einerseits die nötige Agilität eines Kompakten vermittelt, andererseits auf der Autobahn die bekannte Mercedes-Schwere aufweist. Einen ähnlichen Bogen spannt das Fahrwerk. Sportlich-straff, dabei nicht unkomfortabel. Sensible Naturen sind mit kleineren Radsätzen am besten beraten, da große Felgen mit flacher Reifenflanke spürbar mehr Stöße durchlassen. Etwas Vorsicht ist zudem auf Feldwegen oder steilen Zufahrten geboten. Apropos sensibel: In puncto Geräuschdämmung zeigen beide Viertürer Bemerkenswertes. Überdurchschnittlich leise geht es hier zu – auch bei hohen Geschwindigkeiten. Interessant in diesem Zusammenhang: Erst kürzlich patzte auf diesem Gebiet die technisch eng verwandte B-Klasse in unserer Kaufberatung.
Viele Fahrassistenten sind zu passiv ausgelegt
Mercedes CLA (2019): Test - Vorstellung - Infos
Das ist der neue CLA
Ein Punkt – genau wie beim B und den meisten anderen Mercedes-Modellen aus jüngster Zeit – missfällt uns zum Schluss doch: die Abstimmung der Fahrassistenz. Zwar ist Mercedes auf sehr hohem Niveau unterwegs, was Umfänge und Fähigkeiten anbelangt, doch sind viele der Helferlein arg passiv ausgelegt. Ein Spurwechselassistent ist eine feine Sache und rückt das Auto noch näher an autonomes Fahren, jedoch dauert der Vorgang eine gefühlte Ewigkeit. Flinkes Fahren im Berufsverkehr will selbst erledigt werden. Das gilt auch für den Sicherheitsabstand des Adaptivtempomaten. Um auf der Autobahn flüssig einen Lkw zu überholen, muss weit vorher ausgeschert werden, damit das Auto nicht voreilig abbremst. Ganz übel ist der Spurhalteassistent – zum Glück abschaltbar. Statt sanft in die Spur zurückzulenken, leitet die Elektronik ein abruptes Bremsmanöver an den Rädern gegenüber der überfahrenen Begrenzungslinie ein. Das irritiert nicht nur die Insassen, sondern auch den rückwärtigen Verkehr.
Bildergalerie
Kaufberatung A-Klasse Limousine / CLA Coupé
Kaufberatung A-Klasse Limousine / CLA Coupé
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Genau hinsehen: Der rote Testwagen auf den Bildern ist ein Mercedes CLA, der silberne eine A-Klasse Limousine. Die Unterschiede sind in der Realität zunächst genauso klein wie auf den Bildern. Aber wir schauen uns die Sache mal genauer an.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Eine flachere Dachform und rahmenlose Türen beim CLA, ein etwas konventionelleres Format mit herkömmlichen Türen bei der A-Klasse – so viel lässt sich mit bloßem Auge auf den ersten Blick erkennen.
Der zweite Blick offenbart, dass tatsächlich bis auf Außenspiegel und Türgriffe kein einziges Karosserieteil der beiden Geschwister übereinstimmt. Hier ein Knick im Scheinwerfer, dort eine glattere Flanke, verschiedene Frontschürzen ... Je länger Sie hinsehen, desto mehr Unterschiede finden Sie.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Die Kofferräume der beiden Kandidaten gleichen sich prinzipiell, nur der des A ist eine Handbreit kürzer als der des CLA.
... aber auch in einem größeren Kofferraum. Die Entriegelung der dreifach geteilten Rücksitzlehne erfolgt über handliche Griffe an der oberen Kofferraumkante.
Aerodynamisch betrachtet hat wiederum die A-Limo mit einem cW-Wert von 0,22 die Nase ganz knapp vor dem CLA (cW 0,23). Bemerkenswert sind die Werte jedoch bei beiden Modellen. Es handelt sich um die derzeitigen Rekordhalter für den geringsten Luftwiderstand bei Serien-Pkw.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Ein weiterer Unterschied liegt in den Radträgern. Der CLA hat eine gut vier Zentimeter breitere Spur als die A-Klasse. Das dient hauptsächlich dem stattlichen optischen Eindruck. Fahrerisch lässt sich dieser Zuwachs höchstens auf allerletzter Rille feststellen.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Der größte Unterschied findet sich in der Preisliste. Gut 2800 Euro liegen zwischen A und dem teureren CLA, wobei Letzterer stets 17-Zoll-Leichtmetallräder und eine Grundausstattung auf Höhe der Linie Style der A-Klasse mitbringt. So nivelliert sich der Preisunterschied bei günstigen Versionen, was zeigt, dass der CLA für Fans dynamischer Spielereien erste Wahl ist.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Die 160- und 160d-Basismotoren sind der günstigeren A-Klasse vorbehalten, zudem ist diese – für ganz besondere Sparfüchse – mit aerodynamisch optimierten Radsätzen, beginnend bei der serienmäßigen Radkappe, zu haben. Hier ist Mercedes ganz konsequent und bietet die Möglichkeit, ...
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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... das hohe Sparpotenzial voll auszunutzen. Somit findet sich hier das Hauptargument für die A-Klasse Limousine. Sie versteht sich als perfektioniertes Pendlerauto. Fahreigenschaften, Verarbeitungsqualität und Image liegen auf hohem Mercedes-Niveau, die Verbräuche können sich, bei entsprechender Fahrweise, jedoch mit denen der günstigsten Kleinstwagen messen.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Zeit zum Einsteigen: Die Tür fällt bei beiden Modellen satt zu, und auch die Cockpits sind zunächst identisch. Der haptische Eindruck vermittelt schon in den Basismodellen Premiumniveau. Bedienelemente und Infotainment gleichen den anderen Modellen der Daimler'schen Kompakt-Plattform.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Ein Hinweis gilt der Sitzauswahl. Meiden Sie die Sportsitze der AMG Line im CLA und den Sportmodellen. Ihre Kopfstützen sind in die Sitzlehne integriert und drücken kleinen Fahrern den Kopf nach vorn, größeren sitzen sie unangenehm im Genick. Die komfortablen Standardsitze mit herkömmlichen Kopfstützen sind dagegen durchweg empfehlenswert.
Bild: Daimler AG
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Bei der Wahl der Infotainment-Optionen empfehlen wir indes, in die Vollen zu gehen. Serienmäßig nutzen Kombiinstrument und Navi/Radio zwar stets hochauflösende Displays, doch wirken die kleinen Siebenzoll-Anzeigen auf ihrer schwarzen Unterlage etwas verloren. Das Navigations-Premiumpaket für 1660 Euro ...
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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... vergrößert beide Schirme auf 10,25 Zoll, sodass beinahe eine optische Einheit entsteht. Ferner zählen die Navigationsfunktionen des MBUX-Systems zum Besten, was die Autowelt derzeit zu bieten hat. Auch zur Augmented-Reality-Anzeige (297 Euro) können wir nur raten. Sie zeigt ein Echtzeit-Kamerabild und blendet die Fahrhinweise in das reale Kamerabild ein.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Auch ein Teil des Infotainments: das Head-up-Display (1178 Euro). Es lässt sich in drei Teilen konfigurieren. Links stehen hier Navihinweise, mittig der Tacho und rechts das Tempolimit.
Auch fürs Interieur bietet Mercedes ellenlange Optionslisten. Zwar sind Edelhölzer und üppige Lederumfänge eine feine Sache, als echte Kauftipps sind sie jedoch zu vernachlässigen. Der ohnehin sehr moderne Innenraum der Kompaktbrüder macht immer einen guten Eindruck.
Bild: Daimler AG
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Die umfangreichen Infotainmentfunktionen lassen sich per Sprache steuern, per Touchscreen, Lenkradbedienfeld – auch mit Touch – oder per ...
Der Motorstart erfolgt serienmäßig per Startknopf. Schlüssellose Türöffnung muss in allen Linien für 476 Euro hinzugekauft werden. Unterwegs gefällt uns zunächst die herrlich präzise Lenkung, die einerseits die nötige Agilität eines Kompakten vermittelt, andererseits auf der Autobahn die bekannte Mercedes-Schwere aufweist.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Einen ähnlichen Bogen spannt das Fahrwerk. Sportlich-straff, dabei nicht unkomfortabel. Sensible Naturen sind mit kleineren Radsätzen am besten beraten, da große Felgen mit flacher Reifenflanke spürbar mehr Stöße durchlassen. Etwas Vorsicht ist zudem auf Feldwegen oder steilen Zufahrten geboten.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Apropos sensibel: In puncto Geräuschdämmung zeigen beide Viertürer Bemerkenswertes. Überdurchschnittlich leise geht es hier zu – auch bei hohen Geschwindigkeiten. Interessant in diesem Zusammenhang: Erst kürzlich patzte auf diesem Gebiet die technisch eng verwandte B-Klasse in unserer Kaufberatung.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Ein Punkt – genau wie beim B und den meisten anderen Mercedes-Modellen aus jüngster Zeit – missfällt uns zum Schluss doch: die Abstimmung der Fahrassistenz. Zwar ist Mercedes auf sehr hohem Niveau unterwegs, was Umfänge und Fähigkeiten anbelangt, doch sind viele der Helferlein arg passiv ausgelegt.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
24/29
Ein Spurwechselassistent ist eine feine Sache, jedoch dauert der Vorgang eine gefühlte Ewigkeit. Ganz übel ist der Spurhalteassistent – zum Glück abschaltbar. Statt sanft in die Spur zurückzulenken, leitet die Elektronik ein abruptes Bremsmanöver an den Rädern gegenüber der überfahrenen Begrenzungslinie ein.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Fazit: Das Bessere ist des Guten Feind. Klar ist der CLA für den einen oder anderen noch einen Hauch eleganter als die A-Klasse-Limo. Auch bietet er die Option auf den Shooting Brake oder den 45erAMG-Knaller. Das insgesamt bessere Auto ist jedoch die A-Klasse Limousine. Sie bietet einen Hauch mehr Platz, einen Hauch bessere Aerodynamik, ...
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
26/29
... die gleichen Finessen, kostet aber spürbar weniger als der CLA. Und Sie können damit rechnen, dass junge gebrauchte A-Klasse-Limousinen immer noch einen Tick günstiger sein dürften. Wer als Mercedes-Fahrer den Geiz auf die Spitze treiben möchte, genießt die A-Klasse am besten mit Öko-Finessen. Die Abstimmung der Fahrassistenz wirkt zum Teil noch immer unausgewogen.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Unser Tipp für Wenigfahrer: Basis im CLA, zweiter Motor für den A – der 180 ist die mittlere von drei Leistungsstufen des 1,3-Liter-Vierzylinders. Er ist flink und angenehm sparsam. Gern mit Automatik wählen. Größere Motoren sind für Gelegenheitsfahrer nicht notwendig. Empfehlung: A / CLA 180 (136 PS); Listenpreis: ab 29.874 Euro.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Unser Tipp für Vielfahrer: Die "schwächste" Version des größten Motors – die Erfolgsformel für Autos, die langlebig und sparsam sein sollen, aber auch Leistung mitbringen. Der 200 d ist auch mit Allrad zu haben und besitzt serienmäßig die Achtgang-Doppelkupplungs-Automatik. Empfehlung: A / CLA 200d (150 PS); Listenpreis: ab 33.653 Euro.
Bild: Caroline Juengling / AUTO BILD
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Unser Tipp für sportliche Fahrer: 387 oder sogar 421 PS liefert der gleiche Zweiliter-Benziner im AMG A und CLA 45, doch es gibt zwei Haken: den Preis und die Tatsache, dass in der A-Limo beim 35er-AMG Schluss ist. Der ist ebenfalls mehr als zügig unterwegs, besitzt den 4Matic-Allrad und macht viel Spaß. Empfehlung: AMG 35 4M. (306 PS); Listenpreis: ab 49.432 Euro.