Seit dem Frühjahr 2015 ist der Mercedes-AMG GT auf den Straßen unterwegs, jetzt arbeiten die Affalterbacher an seinem Nachfolger. Die kommende Generation des Coupés wird sich die Plattform, sowie viele weitere Technik-Komponenten mit dem neuen SL (R232) teilen. Optisch dürften sich die beiden aber stark unterscheiden, wie ein Ausschnitt in einem Video von Mercedes aus dem Jahr 2019 erahnen lässt. AUTO BILD hat den Sportler zeichnen lassen und hat erste Infos!
Mercedes-AMG Project ONE Concept !!! SPERRFRIST  11. September 2017   20:30 Uhr !!!
Die großen Lufteinlässe und flachen LED-Scheinwerfer des AMG One (hier die Studie) könnten es auch in das kommende GT Coupé schaffen.

Optische Anleihen am Hypercar AMG One

Die Seitenlinie des AMG GT erinnert mit der lang gezogenen Motorhaube und den kurzen Überhängen noch stark an die auslaufende Generation des Sportlers. Anders als der neue SL jedoch soll sich der kommende GT optisch Anleihen am AMG One nehmen. Die Lufteinlässe, die Scheinwerfer und der aufgeklebte Stern ähneln der Designsprache des Hybrid-Hypercars, während sich der SL noch mit dem AMG-typischen Panamericana-Grill begnügen muss. Seitlich könnte es größere Luftauslässe geben, die denen des AMG GT Black Series nachempfunden sind. Versenkbare Türgriffe aus der aktuellen Generation der S-Klasse (W223) dürften auch mit an Bord sein – wie beim SL.
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V8 als Plug-in-Hybrid mit über 800 PS möglich

Unter der Haube könnte der neue AMG GT die Antriebe des SL mit den Vierliter-V8-Biturbo-Motoren übernehmen. Diese leisten im SL  476 PS (SL 55) und satte 585 PS (SL 63). Übertragen wird die Kraft auf alle vier Räder mit dem Allradantrieb "4Matic+". Als weitere Motoren wäre der aus dem AMG A 45 bekannte Vierzylinder denkbar, möglicherweise auch als Plug-in-Hybrid. Auch der über 800 PS starke, elektrisch unterstützte V8 aus dem AMG GT 63 S E-Performance könnte im AMG GT als Top-Motorisierung zum Einsatz kommen. Bis die ersten Modelle dann bei den Händlern stehen, wird es wohl noch etwas dauern. Doch bereits 2022 könnte der neue AMG GT vorgestellt werden. Die Preise dürften leicht steigen, bisher startete das Coupé bei rund 124.000 Euro. Eine Cabrio-Version des GT ist  unwahrscheinlich, das Frischluft-Feeling dürfte dem SL vorbehalten bleiben.

Von

Sebastian Friemel