Mercedes-AMG GT: Zwischenfall bei Testfahrten in Spanien
Mercedes-Prototyp geht in Flammen auf

Ein getarnter Mercedes-AMG GT ist bei Testfahrten in Spanien komplett ausgebrannt. Nun wird heftig diskutiert, welcher Antrieb im Prototyp steckte.
Bild: kikisnevada_pgarage/Instagram
Ein spektakulärer Zwischenfall sorgt derzeit für reichlich Gesprächsstoff in der Autoszene: Ein getarnter Mercedes-AMG-GT-Prototyp ist während Testfahrten in der spanischen Sierra Nevada in Flammen aufgegangen. Jetzt wird in den sozialen Netzwerken darüber diskutiert, ob ein möglicher Hybridantrieb etwas mit dem Brand zu tun haben könnte.
Hitzetest wird zum Inferno
Der Vorfall ereignete sich laut mehreren Medienberichten während sogenannter Hot-Weather-Tests. Die Region im Süden Spaniens gilt als beliebtes Testgebiet für Autohersteller, die dort Fahrzeuge unter hohen Temperaturen und anspruchsvollen Bedingungen erproben.
Laut Angaben des Instagram-Nutzers, der das Geschehen filmte, soll das Feuer im Heckbereich des Fahrzeugs ausgebrochen sein, bevor sich die Flammen rasch über den gesamten Prototypen des mutmaßlichen GT-Facelifts ausbreiteten.
Hybrid oder reiner Verbrenner?
Besonders intensiv wird in den Kommentaren unter dem auf Instagram veröffentlichten Video über den möglichen Antrieb des Prototyps diskutiert. Einige Nutzer vermuten ein elektrifiziertes Fahrzeug, genauer gesagt einen Hybrid, und bringen eine Batterie als mögliche Brandursache ins Spiel. Andere halten dagegen und verweisen darauf, dass es keinerlei gesicherte Informationen zum Antrieb des Testwagens gebe.
Die Diskussion kommt nicht von ungefähr. Der kommende Mercedes-AMG GT soll voraussichtlich sowohl mit klassischen V8-Motoren als auch mit elektrifizierten "E Performance"-Antrieben angeboten werden. Ob der nun ausgebrannte Prototyp tatsächlich zu den Hybridmodellen gehörte, ist bislang nicht bestätigt, weder Mercedes noch die örtlichen Behörden haben sich bislang zur Ursache des Brandes geäußert.
Viele Fragen, keine Antworten
Fest steht bislang lediglich, dass der ausgebrannte Wagen zu einer überarbeiteten Version des Mercedes-AMG GT gehört haben dürfte. Welche Motorisierung oder Antriebstechnik sich unter der Tarnung verbarg, ist weiterhin unbekannt.
Jede Aussage über die Brandursache wäre daher aktuell reine Spekulation. Nicht zu vergessen, dass einige Regionen Spaniens zurzeit mit extremer Hitze und Flächenbränden zu kämpfen haben. Trotzdem hat der Vorfall in den sozialen Netzwerken eine Debatte über Fahrzeugtests mit Lithium-Ionen-Batterien unter extremen Wetterbedingungen ausgelöst. Bis offizielle Erkenntnisse vorliegen, bleibt der Brand vor allem eines: ein sicherlich teures Unterfangen für das Entwicklungsprogramm von Mercedes-AMG.
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