Mercedes E-Klasse im Verbrauchstest: Benziner gegen Diesel
Das kostet Tempo 180 in der E-Klasse

Rund 40.000 Euro kostet der Einstieg in die vornehme Mercedes-Benz E-Klasse. Dafür gibt es entweder 136 oder 183 PS. AUTO BILD hat Diesel und Benziner gemeinsam getestet.
- Jörg Maltzan
- Jan Horn
Die Ausstrahlung stimmt: aufrechter Stern, breiter Grill, geräumiger Innenraum – diese E-Klasse ist ein typischer Mercedes. Ach was, der Mercedes überhaupt. Und das schon, wenn "nur" die Zahl 200 auf dem Kofferraumdeckel glänzt. Den Zweihunderter gibt es als Diesel und Benziner, doch beim Hubraum schwindeln CDI wie CGI. Der Selbstzünder hat 2,1 Liter Hubraum unter der Haube, die Ottovariante 1,8. Wozu die Übertreibung? E 180 wäre doch eine schöne historische Anspielung auf den Ponton-Benz der 50er. Wie auch immer, die kostenlose Option "Entfall der Modellbezeichnung" haben beide nicht nötig. Vor allem der Turbo-Benziner im CGI macht so mächtig Druck, dass sich die Limousine sehr spritzig fahren lässt.
Überblick: News und Tests zur Mercedes E-Klasse

Bild: Toni Bader
Fahrzeugdaten
Mercedes E 200 CGI • Vierzylinder, Turbo, vorn längs • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 1796 cm³ • Leistung 135 kW (183 PS) bei 5250/min • max. Drehmoment 270 Nm bei 1800/ min • Hinterradantrieb • Sechsganggetriebe • 0–100 km/h in 8,5 s • Spitze 232 km/h • Preis: 41.965 Euro.
Mercedes E 200 CDI • Vierzylinder, Turbo, vorn längs • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 2143 cm³ • Leistung 100 kW (136 PS) bei 4600/min • max. Drehmoment 360 Nm bei 1600/ min • Hinterradantrieb • Sechsganggetriebe • 0–100 km/h in 10,2 s • Spitze 210 km/h • Preis: 41.192 Euro.
Mercedes E 200 CDI • Vierzylinder, Turbo, vorn längs • vier Ventile pro Zylinder • Hubraum 2143 cm³ • Leistung 100 kW (136 PS) bei 4600/min • max. Drehmoment 360 Nm bei 1600/ min • Hinterradantrieb • Sechsganggetriebe • 0–100 km/h in 10,2 s • Spitze 210 km/h • Preis: 41.192 Euro.
Fazit
Für leidenschaftliche Linke-Spur-Fahrer sind beide Modelle bestens gerüstet und erzielen erstaunlich niedrige Verbrauchswerte. Mit 13,5 Litern liegt der CGI im Benzinerfeld auf Rang zwei, genauso wie der CDI bei den Dieseln. Wer viel und schnell fährt, erlebt mit dem CDI beim Tanken die helleren Sternstunden. Im Vergleich zum CGI schluckt der Diesel fast vier Liter weniger.
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